In Hüntwangen, einem beschaulichen Ort, wo der FC Rafzerfeld schon seit Jahren eine wichtige Rolle im Leben vieler Menschen spielt, gibt es derzeit große Pläne. Daniel Morf, der seit rund 20 Jahren als Trainer im Kinder- und Juniorenbereich tätig ist, hat vor drei Jahren die Verantwortung als Projektleiter für die neue Sportanlage übernommen. Es ist kein Geheimnis, dass die bestehende Infrastruktur – größtenteils aus dem Jahr 1994 – dringend einer Auffrischung bedarf. Mit nur wenigen größeren Sanierungen in den letzten Jahrzehnten, stoßen die rund 450 aktiven Mitglieder des Vereins nun an ihre Kapazitätsgrenzen. Das ist zwar nicht gerade überraschend, aber dennoch ein echtes Problem, das gelöst werden muss.

Die Herausforderung ist nicht nur, dass die Sportanlage in Hüntwangen eigenständig durch den Verein im Baurecht betrieben wird, sondern auch, dass die Abstimmung zwischen den fünf Trägergemeinden alles andere als einfach ist. Über die Jahre hat der FC Rafzerfeld die Verantwortung für den Unterhalt und die Weiterentwicklung der Anlage selbst übernommen, was einen enormen Aufwand darstellt. Interessanterweise wurde das Projekt zur neuen Sportanlage ohne direkte Gemeindeunterstützung erarbeitet. Das hat Morf und sein Team vor eine große Herausforderung gestellt. Doch die Vision ist klar: Die neue Sportanlage soll Raum für Bewegung, Gesundheit, Integration und Gemeinschaft schaffen.

Unterstützung aus der Bevölkerung

Ein Lichtblick: Morf sieht die Chancen auf eine Annahme des Projekts als realistisch an. Die Mobilisierung der Bevölkerung wird entscheidend sein. Es gibt viel Zuspruch, sowohl von Vereinen als auch von Eltern und dem lokalen Gewerbe. Die Gewerbevereine von Rafzerfeld und Eglisau stehen hinter dem Vorhaben, was das Ganze umso wichtiger macht. Morf betont, dass der Bedarf für eine neue Sportanlage unbestritten ist. Ein Nein würde bestehende Probleme nur verschärfen, während ein Ja die Umsetzung des Projekts und somit eine langfristige Lösung ermöglichen würde.

Die sportliche Förderung ist nicht nur ein Anliegen des FC Rafzerfeld, sondern betrifft auch andere Vereine in der Region, wie die Rafz Bulldogs im Flag Football. Die Vernetzung und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Sportarten wird immer wichtiger – und genau das könnte mit der neuen Sportanlage gelingen. Morf appelliert an die Wähler, in die Zukunft der Kinder und Jugendlichen zu investieren. Schließlich geht es um mehr als nur um einen Platz zum Spielen; es geht um die Entwicklung junger Menschen und die Förderung eines gesunden Miteinanders.

Förderprogramme und Zukunftsperspektiven

Ein Blick über die regionalen Grenzen hinaus zeigt, dass es auch auf Bundesebene Initiativen gibt, die den Sanierungsstau bei sozialen Infrastrukturen abbauen wollen. Das Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur (SJK), das seit 2016 besteht, unterstützt Städte, Gemeinden und Landkreise, die Eigentümer solcher Einrichtungen sind. Bis 2021 konnten 904 Projekte ausgewählt werden, die mit rund 1,5 Milliarden Euro gefördert wurden. Besonders interessant: Die Fördermittel konzentrieren sich seit 2022 auch auf die energetische Sanierung. Ein Trend, der auch für die neue Sportanlage in Hüntwangen von Bedeutung sein könnte.

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Es bleibt abzuwarten, wie die Abstimmung ausgeht. Eines ist sicher: Die Menschen in Hüntwangen und Umgebung stehen vor einer Entscheidung, die die Zukunft des Sports und der Gemeinschaft nachhaltig beeinflussen wird. Ein Schritt in die richtige Richtung könnte nicht nur die Lebensqualität der Bewohner erhöhen, sondern auch einen Beitrag zur Förderung von Sport und Gesundheit leisten. Man kann nur hoffen, dass die Wähler diesem wichtigen Anliegen Gehör schenken.