Die Kunstkästen in der Stadt Schaffhausen sind seit über 20 Jahren ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens und eine Augenweide für Passanten. Mit dem Ziel, Kunst im öffentlichen Raum zugänglich zu machen, wurden die zehn Vitrinen, die sich vom Bahnhof bis zur Rheinuferpromenade erstrecken, ins Leben gerufen. Diese Initiative wurde anlässlich des 500-Jahr-Jubiläums des Schaffhauser Beitritts zur Eidgenossenschaft ins Leben gerufen und hat sich seither zu einem bedeutenden Projekt entwickelt. Die Kunstwerke, die hier gezeigt werden, sollen die Menschen dazu anregen, innezuhalten und ihre Umgebung mit neuen Augen wahrzunehmen.

Im Jahr 2009 übertrug die Stadt Schaffhausen die künstlerische Verantwortung für die Kunstkästen an die Vebikus Kunsthalle, die alle zwei Jahre ein externes Kuratorium mit der inhaltlichen Verantwortung betraut. Bisherige Kuratorien wie Birswanger Contemporary und Urbansurprise haben das Format mit frischen Ideen bereichert. Nun erfolgt eine Neuausrichtung: Die Kunstkästen stehen ab sofort unter der Verantwortung der Kulturförderung der Stadt Schaffhausen. Ziel dieser Neuausrichtung ist es, das Format weiterzuentwickeln und in die städtische Kulturstrategie einzubinden.

Neue Ausstellungen und Formate

Für die kommenden Jahre sind drei Ausstellungen pro Jahr geplant, die zu unterschiedlichen Formaten einladen und sowohl lokalen als auch nationalen Kunstschaffenden eine Plattform bieten. Die erste Gruppenausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Atelier am Rheinquai des Lindli Huus stattfinden und verspricht eine bunte Palette an Ausdrucksformen und Materialien: von Collage über Keramik bis hin zu Seidenmalerei und Aquarell.

Die Vernissage dieser aufregenden Ausstellung findet am Mittwoch, den 29. April 2026, um 17 Uhr im Atelier am Rheinquai 9 statt. Diese Neuerungen unterstreichen die wachsende Bedeutung der Kunstkästen als Teil der städtischen Kultur und der Kunstszene in Schaffhausen.

Standorte und Zugänglichkeit

Die Kunstkästen sind strategisch in der Schaffhauser Altstadt platziert und reichen vom Bahnhof bis zur Rheinuferpromenade. Eine Auflistung der Standorte zeigt, dass die Vitrinen an markanten Punkten wie der Bahnhofstrasse und der Freien Platz 10 zu finden sind. So wird sichergestellt, dass Passanten immer wieder mit Kunst konfrontiert werden und die Möglichkeit haben, die Werke in einer entspannten Umgebung zu genießen.

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  • K1: Bahnhofstrasse Schaffhausen / Ticketeria
  • K2: Vordergasse 73
  • K3: Ecke Vordergasse-Goldsteinstrasse
  • K4: Passage Vebikus
  • K5: Freier Platz 10 / Zwischen Güterhof und Bretterhof
  • K6: Rheinquai 16 / Anlegeplatz 4
  • K7: Ende Rheinquai, beim Bootshaus
  • K8: Rhybadi
  • K9: Rheinuferstrasse 1 – gegenüber IWC
  • K10: Rheinuferstrasse 2 – Fussgängerstreifen Klosterstrasse

Ein Teil der städtischen Kulturstrategie

Die Neuausrichtung der Kunstkästen ist nicht nur ein frischer Wind für die Kunstszene, sondern auch ein Beispiel für die Integration von Kunstprojekten in die städtische Entwicklung. Wie die Kommission KiöR in Bern zeigt, ist die Verbindung zwischen Kunst und urbaner Entwicklung von großer Bedeutung. Kunstprojekte im öffentlichen Raum können gesellschaftliche Themen aufgreifen und zur Diskussion anregen. Auch in Schaffhausen wird die Kunst nicht isoliert betrachtet, sondern als Teil eines größeren kulturellen und gesellschaftlichen Kontextes verstanden.

Die Kunstkästen sind also mehr als nur Ausstellungsräume; sie sind ein lebendiger Teil der Stadt, der die Menschen dazu einlädt, sich mit Kunst auseinanderzusetzen und die eigene Umgebung neu zu entdecken.