In Schaffhausen tut sich was! Der Künstler Stefan Brülisauer, besser bekannt unter seinem Pseudonym «Empty Pockets», hat eine aufregende Nachricht zu verkünden. Der 1984 geborene Schaffhauser erhielt ein Stipendium, das ihm einen viermonatigen Aufenthalt in Belgrad ermöglicht. Für den kommenden Winter hat er sich also große Pläne geschmiedet. Das Ziel? Den heimischen Kontext hinter sich lassen und frische, künstlerische Impulse sammeln. Das ist doch mal eine spannende Herausforderung!
Brülisauer, der in seiner autodidaktischen Arbeit verschiedene Kunstformen wie Gestaltung, Illustration, Siebdruck, Wandmalerei und sogar Tätowierung miteinander verknüpft, wird in Serbien seine zeichnerische Praxis weiterentwickeln. Hierbei wird er nicht nur mit Siebdruck, sondern auch mit anderen experimentellen Techniken arbeiten. Die Vorfreude auf neue, ortsbezogene Formate im öffentlichen Raum ist spürbar. Seine Zeit in Belgrad wird in zwei Phasen unterteilt – einer intensiven Recherchephase zur Sammlung visueller Eindrücke und einer anschließenden Produktionsphase. Dabei entstehen Werke, die Teil eines größeren Gesamtprojekts sein werden. Nach seiner Rückkehr wird Brülisauer diese Arbeiten in Schaffhausen präsentieren. Das klingt nach einer großartigen Gelegenheit, um den Austausch mit lokalen Kulturschaffenden zu fördern!
Stipendium und Unterstützung
Das Stipendium ist mit insgesamt 6500 Franken dotiert. Diese Summe setzt sich aus einem Lebenskostenbeitrag von 2000 Franken und einem Projektbeitrag von 4500 Franken zusammen. Damit kann Brülisauer zumindest die finanziellen Hürden für seinen Aufenthalt in Belgrad meistern. Die Vergabejury hat großes Potenzial in diesem Aufenthalt gesehen – und das nicht ohne Grund. Es gibt so viele Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und neue Perspektiven zu gewinnen!
Die Werke des Künstlers sind bereits in regionalen Institutionen zu sehen gewesen, darunter das Museum zu Allerheiligen, Kammgarn West und Salzhaus Winterthur. Es ist also kein Geheimnis, dass Brülisauer in der Kunstszene von Schaffhausen einen Namen hat. Und jetzt wird er sich ins Abenteuer stürzen, um seine Kunst in einem neuen Licht zu betrachten. Das ist nicht nur ein Schritt für ihn persönlich, sondern auch für die Kunstgemeinde in seiner Heimatstadt.
Ein Blick in die Zukunft
Die Frage, die im Raum steht: Wie wird sich Steans Aufenthalt auf seine Kunst auswirken? Wird er mit neuen Ideen zurückkehren, die die Schaffhauser Kunstszene aufmischen? Wir dürfen gespannt sein! Das Stipendium eröffnet ihm nicht nur neue Türen, sondern auch die Chance, mit anderen Kreativen in Kontakt zu treten. In einem Land voller kultureller Vielfalt und Traditionen könnte Belgrad der perfekte Ort sein, um frische Inspiration zu finden. Vielleicht sehen wir ja bald einige seiner Werke, die vom pulsierenden Leben der serbischen Hauptstadt geprägt sind.
Der Aufenthalt in Belgrad könnte die kreative Explosion für Brülisauer sein, die er braucht, um seine Kunst auf die nächste Stufe zu heben. Und wer weiß, vielleicht wird er mit seiner Rückkehr nicht nur neue Werke, sondern auch neue Perspektiven und Ideen in die Schaffhauser Kunstszene bringen. Eines ist sicher: Es bleibt spannend!