Am 12. Juni 2026 fand in Schaffhausen der Sommerempfang der Hochrheinkommission (HRK) statt. Eine wunderbare Gelegenheit, um den Austausch zwischen den Akteuren der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zu fördern. Regierungsrat und HRK-Präsident Patrick Strasser hob in seiner Rede hervor, wie wichtig der persönliche Kontakt ist, wenn es darum geht, über Landesgrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. Es ist schon bemerkenswert, wie solche Veranstaltungen nicht nur das gegenseitige Verständnis stärken, sondern auch frische Ideen für zukünftige Projekte hervorbringen können.
Der Höhepunkt des Abends war eine lebhafte Podiumsdiskussion zur grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Hochrhein. Hier kamen einige gewichtige Persönlichkeiten zu Wort: Patrick Strasser selbst, der deutsche Botschafter in der Schweiz Markus Potzel, die Botschafterin und Chefin der Länderbeziehungen im EDA, Sonja Hürlimann, und Carsten Gabbert, der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Freiburg. In dieser Runde wurde nicht nur über die Chancen, sondern auch über die Herausforderungen gesprochen, die die deutsch-schweizerische Zusammenarbeit mit sich bringt. Markus Potzel brachte es auf den Punkt, als er die zunehmende Komplexität politischer und gesellschaftlicher Fragestellungen anmerkte. Ein Thema, das uns alle betrifft!
Gemeinsame Lösungen finden
Die Lokalpolitik spielt hierbei eine zentrale Rolle, denn sie nimmt die Anliegen der Menschen direkt auf. Carsten Gabbert beschrieb die Grenze als ein verbindendes Element zwischen Deutschland und der Schweiz, was uns allen sicherlich ein bisschen mehr Hoffnung geben kann. Ein Beispiel für die erfolgreiche grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist die Installation der ersten Schweizer Sirene in der deutschen Enklave Büsingen. Diese Sirene ist ein echter Lebensretter, denn sie ermöglicht den Einwohnern rechtzeitige Warnungen bei Ereignissen auf der Schweizer Seite. So wird ganz konkret gezeigt, wie wichtig diese Zusammenarbeit ist.
Der Sommerempfang verdeutlichte eindrucksvoll die enge Zusammenarbeit an diesem besonderen Ort am Hochrhein. Die Gespräche und Begegnungen boten zahlreiche Gelegenheiten, um bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Partnerschaften sowie Projekte zu entwickeln. Und das ist es, was wir brauchen – gemeinsames Handeln für eine positive Zukunft in der Grenzregion!
Ein Blick in die Zukunft
Doch nicht nur vergangene Erfolge wurden gefeiert. Ein spannendes neues Projekt steht bereits in den Startlöchern: Im Mai 2026 wird das grenzüberschreitende Bike-Sharing-System „PubliBike Velospot“ ins Leben gerufen. Damit können E-Bikes und klassische Fahrräder an festen Stationen beiderseits des Rheins ausgeliehen werden. Man darf gespannt sein, wie dieses System die Mobilität in den beiden Rheinfelden, aber auch in Kaiseraugst, Stein, Bad Säckingen, Laufenburg und Grenzach-Wyhlen revolutionieren wird. Die Gesamtkoordination liegt beim Landkreis Waldshut, und die Hochrheinkommission, der Kanton Aargau sowie die Landkreise Lörrach und Waldshut sind als Partner mit im Boot.
Was für ein aufregender Horizont! Es ist erfrischend zu sehen, wie durch Co-Finanzierungen und Kooperationen solche Projekte realisiert werden können. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit belebt nicht nur unsere Städte, sondern bringt auch die Menschen näher zusammen.