Heute ist der 28.05.2026 und wir blicken zurück auf ein spannendes Handballspiel, das die Gemüter in Schaffhausen bewegt hat. Im Play-off-Final zwischen den Kadetten Schaffhausen und HC Kriens war die Atmosphäre in der Pilatusarena elektrisierend. Doch während die Fans auf einen Sieg hofften, gab es auch unerwartete Zwischenfälle, die die Stimmung leicht trübten.
Ein Feuer im Hallendach sorgte für einen kurzen Schreckmoment, konnte jedoch schnell gelöscht werden. Puh, das hätte schiefgehen können! Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, ging es dann aber auch schon los: Im zweiten Spiel des Finals legte die Heimmannschaft, HC Kriens, gleich nach 29 Sekunden mit einem Treffer von Radojica Cepic vor. Von der ersten Minute an war klar, dass beide Teams auf einem ähnlichen Niveau spielten – ohne jedoch wirklich die Kontrolle zu übernehmen. Das erste Mal in der Saison, dass die Kadetten in dieser Phase des Wettbewerbs unter Druck standen.
Kriens übernimmt die Kontrolle
Der Halbzeitstand von 20:20 zeigte, dass es ein hart umkämpftes Duell war. Die Kadetten, stark und konzentriert, konnten jedoch nicht verhindern, dass sie einige unnötige Fehler machten. Im zweiten Abschnitt übernahm dann HC Kriens das Kommando. Die Schaffhauser fanden einfach nicht ins Spiel und konnten mit dem Tempo der Heimmannschaft nicht mithalten. Ein entscheidender Faktor waren die Torhüter des HC Kriens, die immer wieder wichtige Paraden zeigten und damit ihre Mannschaft im Spiel hielten.
In der 35. Minute führten die Kriens erstmals mit 28:25, und das war erst der Anfang. Der Vorsprung wuchs kontinuierlich, nicht zuletzt durch den starken eingewechselten Jannis Scheidiger. Als in der 50. Minute der Vorsprung auf 35:30 anwuchs, war die Stimmung bei den Fans auf der Kriens-Seite kaum noch zu überbieten. Schließlich endete das Spiel mit 41:36. Ein klarer Sieg für Kriens, der die Kadetten mit dem Rücken zur Wand zurücklässt.
Rückblick auf die Finalserie
Das erste Spiel der Play-off-Finalserie hatte Kriens bereits mit 37:33 gewonnen. Damals zeigte das Team eine starke Leistung und führte zur Halbzeit mit vier Toren. Nach der Pause wuchs der Vorsprung sogar auf sieben Tore an, was für die Kadetten eine echte Herausforderung darstellte. Odinn Rikhardsson war der beste Torschütze für die Schaffhauser und erzielte neun Tore. Währenddessen glänzten Luca Siegrist und Jerome Müller auf der anderen Seite: Siegrist netzte zehnmal bei zwölf Versuchen und Müller traf achtmal bei neun Schüssen. So gesehen, hatten die Kadetten in dieser Saison bereits ihre dritte Niederlage in nationalen Wettbewerben zu verzeichnen.
Für Kriens war dieser Sieg der 16. in Folge – ein Vereinsrekord! Und das, wo sie in den vorherigen zwei Aufeinandertreffen gegen die Kadetten verloren hatten. Thomas Zimmermann, der Trainer von Kriens, wird nach dieser Saison Andy Schmid übernehmen, was ebenfalls einen Wechsel in der Dynamik des Teams mit sich bringen könnte.
Das nächste Spiel findet am Mittwoch in der Pilatus Arena statt. Die Kadetten müssen sich jetzt zusammenreißen, denn es ist noch nicht vorbei. Die Frage bleibt: Können sie das Ruder noch herumreißen und zurück ins Spiel finden? Die Fans in Schaffhausen hoffen auf ein Wunder. Das Handballfieber bleibt hoch!