Heute ist der 13. Mai 2026, und während die Sonne über Schaffhausen aufgeht, gibt es Neuigkeiten, die unter die Haut gehen! Am 6. Mai wurde das Pumpspeicherwerk Engeweiher, das älteste noch betriebene Speicherkraftwerk der Schweiz, nach einer viermonatigen Sanierung wieder in Betrieb genommen. Das Werk, das seit 1909 in Betrieb ist und 1993 eine grundlegende Erneuerung erfuhr, hat sich nun frischen Wind um die Schrauben geblasen. Die Sanierung war keine kleine Sache – sie hat rund 2,5 Millionen Franken gekostet. Und das Ergebnis? Eine Nutzung, die vielfach höher ist als vor der Sanierung! Das sorgt natürlich für strahlende Gesichter bei den Verantwortlichen.

Gerade läuft der vierwöchige Probebetrieb. Fünfmal pro Woche wird Wasser durch die Druckleitung gepumpt und bis zu zehnmal turbiniert! Das klingt fast wie ein Tanz, wenn man sich die präzisen Abläufe vorstellt. Ziel des ganzen Spektakels ist der Belastungstest der neuen Steuerung und der revidierten Anlagen. Das Werk kann nun Strom aus dem Netz aufnehmen, wenn viel eingespeist wird – beispielsweise an sonnigen Tagen durch PV-Anlagen – und produziert Strom auf Abruf, wenn der Verbrauch hoch ist. Ein echter Glücksgriff für die Netzstabilität!

Hinter den Kulissen

Die umfangreiche Sanierung umfasste die Zerlegung des Motor-Generators, den Ausbau des Rotors und die Revision der Pumpturbine sowie des Kugelschiebers. Auch die Druckleitung wurde inspiziert und diverse Instandsetzungsarbeiten durchgeführt. Im Zuge dessen wurde die über 30-jährige Sekundär- und Leittechnik erneuert. Dominic Bolli, der Projektleiter, hat mit über zehn Fremdfirmen seit Januar 2026 Hand in Hand gearbeitet. Es ist fast so, als hätte er einen kleinen Orchestergraben geleitet, in dem jedes Element perfekt aufeinander abgestimmt sein musste.

Doch was ist das Besondere an Pumpspeicherkraftwerken? Sie gelten zwar als nicht wirtschaftlich, gewinnen aber an Bedeutung in der Energiewende. Sie funktionieren in zwei Richtungen: Stromerzeugung durch Wasserabfluss oder Speicherung durch Hochpumpen von Wasser. In der Tat sind sie wartungsarm, robust und profitieren von den schwankenden Strompreisen. Ein Mix aus verschiedenen Speichermöglichkeiten ist notwendig, um die Energiewende voranzutreiben – Pumpspeicher als Kurzzeitspeicher und neue Technologien wie Wasserstoff als Langzeitspeicher.

Die Zukunft im Blick

In Deutschland wird ebenfalls an der Zukunft der Pumpspeicher gearbeitet. In Forbach, Nordschwarzwald, wird an einem neuen Pumpspeicherkraftwerk gearbeitet, das den Anforderungen der Energiewende gerecht werden soll. Kilometerlange Tunnel werden in den Fels gesprengt und gebohrt, und in zwei großen Höhlen soll die Kraftwerkstechnik untergebracht werden. Interessanterweise wird dabei sogar Granit abgebaut, der in einen nahegelegenen Steinbruch gebracht wird. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch umweltfreundlich, da weniger neue Materialien benötigt werden. Die Ingenieure dort haben also auch ihren grünen Daumen!

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Zurück nach Schaffhausen: Das Pumpspeicherwerk Engeweiher hat durch die Sanierung und die damit verbundenen Fortschritte das Potenzial, eine tragende Rolle in der regionalen Energieversorgung zu spielen. Es ist spannend zu sehen, wie altehrwürdige Anlagen durch moderne Technik und frische Ideen wieder relevant werden und dabei helfen, die Herausforderungen der heutigen Zeit zu meistern. Die Zukunft? Die ist hier, und sie sprudelt förmlich vor Energie!