Heute ist der 25.05.2026 und in Schaffhausen spürt man die frische Brise der Veränderungen, die in der Luft liegt. Die Börse startet mit einer positiven Stimmung, nachdem der Iran meldete, dass die USA möglicherweise bereit sind, Sanktionen aufzuheben. Ein 10-Punkte-Plan für einen Deal zwischen den beiden Nationen wird von Al-Arabiya berichtet – klingt fast schon nach einem diplomatischen Märchen. Das sorgt nicht nur für Erleichterung, sondern auch für einen Rückgang des Ölpreises, der gerade US-Aktien beflügelt. Und während Donald Trump erklärt, dass die Friedensverhandlungen mit Teheran in der Endphase sind, finden wir uns plötzlich in einem geopolitischen Schachspiel wieder, das mehr als nur die Märkte beeinflusst.

In diesem Kontext empfängt Xi Jinping Wladimir Putin in Peking mit militärischen Ehren und betont die „gute Nachbarschaft“ zwischen China und Russland. Was für ein Bild! Währenddessen droht Trump mit einer möglichen Truppenintervention in Kuba, ähnlich wie in Venezuela. Die Welt dreht sich schnell und die Risiken durch blockierte Straßen von Hormus bleiben nicht ohne Folgen. Auch unsere Schweizer Wirtschaft ist nicht immun gegen diese globalen Strömungen, die sich wie ein Schatten über uns legen könnten.

Schweizer Wirtschaft im Fokus

Die Blicke richten sich auf die Zahlen: Das BIP der Schweiz hat um 0,5% zugenommen, was über den Erwartungen der Experten liegt. Doch die Erwerbslosenzahl im ersten Quartal 2026 zeigt eine andere Seite – 266.000 Menschen sind ohne Arbeit, das ist ein Anstieg von 26.000 im Vergleich zum Vorjahr. Die Erwerbslosenquote ist auf 5,2% gestiegen. Ein besorgniserregender Trend, der nicht ignoriert werden kann, vor allem wenn man bedenkt, dass die Inflationsrate zwar niedrig bleibt, doch der Druck durch steigende Ölpreise nicht zu unterschätzen ist.

Hans Gersbach von der ETH Zürich warnt vor möglichen „Schockwirkungen auf die Weltwirtschaft“ bei dauerhaft hohen Ölpreisen. Es wird spannend, denn trotz der robusten Weltwirtschaft, unterstützt durch staatliche Anreize in den USA, Deutschland und Japan, könnte die Schweizer Wirtschaft ins Stocken geraten, wenn die Ölpreise weiterhin hoch bleiben. Bei einem Ölpreis von 90 Dollar pro Barrel könnte unsere Wirtschaftsleistung um 0,2 bis 0,4 Prozentpunkte pro Jahr sinken. Oje, das wäre ein Einkommensverlust von 200 bis 400 Franken pro Person und Jahr. Und was, wenn der Preis sogar über 105 Dollar steigt? Die Vorstellung lässt einen frösteln – Einkommensverluste von bis zu 750 Franken, kaum Wachstum. Nicht gerade die besten Aussichten, oder?

Die Hotellerie und der Flugverkehr

In der Schweizer Hotellerie sieht die Lage gemischt aus. Nach einem starken Jahresauftakt gibt es ein minimales Wachstum von 0,1%. Das ist nicht viel, aber besser als nichts. Und der Flughafen Zürich meldet im April 2.948.839 Passagiere – ein Anstieg von 6,1% im Vergleich zum Vorjahr. Hier zeigt sich, dass die Reisenden trotz aller Unsicherheiten wieder auf Touren kommen. Die Inlandsreisenden zogen um 7,2% an, während die Umsteigepassagiere um 3,3% zulegten. Ein kleines Lichtblick, wenn auch mit einem Fragezeichen: Wie wird sich die Reise- und Tourismusindustrie in den kommenden Sommermonaten entwickeln?

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Die Erwartungen sind gemischt, besonders wenn man bedenkt, dass weniger Gäste aus Indien erwartet werden. Aber vielleicht ist das auch eine Chance für uns. Es bleibt abzuwarten, wie sich die geopolitischen Spannungen auf unsere Wirtschaft auswirken werden, während wir uns durch diese ungewisse Zeit navigieren.

Und während wir uns in diesen turbulenten Gewässern bewegen, könnte SpaceX am 12. Juni 2026 den größten Börsengang in der Geschichte planen. Ein IPO von bis zu 2 Billionen Dollar – das klingt fast nach Science-Fiction! Aber die Realität ist, dass die Aktienmärkte insgesamt positiv entwickeln, insbesondere im Technologiebereich. Und auch die Aktien von DSM-Firmenich haben an der Schweizer Börse SIX einen erfolgreichen Start hingelegt.

Die Welt ist im Wandel, und während wir hier in der Schweiz unsere eigenen Herausforderungen zu meistern haben, bleibt die Hoffnung, dass sich die Dinge zum Guten wenden. Denn trotz aller Unsicherheiten, die uns umgeben, bleibt der Mensch doch ein Wesen der Anpassung und Hoffnung.