Am 29. Juni war es wieder einmal soweit: Die Europameisterschaft der Senioren im Golf ging in Hyvinkää, Finnland, über die Bühne. Ein Ereignis, das nicht nur die besten Golfer des Kontinents anlockte, sondern auch die Herzen der schweizerischen Golffans höherschlagen ließ. Mit dabei waren Jost Keiser aus Emmetten und Roland Niederberger aus Beckenried, die die Schweiz vertreten durften. Ein nicht ganz alltägliches Erlebnis, das die beiden sicher nicht so schnell vergessen werden.

Insgesamt traten 22 Nationalmannschaften an, und das Turnier war exklusiv für Golfer ab 65 Jahren gedacht. Es war eine spannende Zeit für die beiden Nidwaldner. Jost Keiser, ein erfahrener Spieler, schaffte es im Einzelwettbewerb unter 120 Teilnehmern auf den 10. Rang. Das ist doch ein Grund zum Feiern, oder? Auch wenn das Schweizer Team «Championship» am Ende den 7. Platz belegte und das «Netto-Team» den 13. Platz, so waren die Bedingungen und der Teamgeist, den Keiser besonders lobte, ein echtes Highlight dieser Meisterschaft.

Ein starkes Team

Das Championship-Team, bestehend aus sechs Spielern mit Single-Handicaps, war nur aus den besten Golfspielern der Schweiz zusammengestellt worden. Roland Niederberger war stolz, Teil dieses Teams zu sein. Nach all den harten Trainingsstunden und dem unermüdlichen Streben nach Perfektion war es für alle Beteiligten eine große Ehre, in Finnland antreten zu dürfen. Man kann sich nur vorstellen, wie die Atmosphäre auf dem Platz war – mit jeder Menge Adrenalin und dem unbändigen Willen, die Schweiz würdig zu vertreten.

Wenn man die Berichte liest, merkt man, dass nicht nur die Platzverhältnisse, sondern auch der Zusammenhalt unter den Spielern beeindruckend war. Es scheint fast so, als ob jeder Schlag, jede Runde, nicht nur zum persönlichen Erfolg, sondern auch zum Miteinander beigetragen hat. Ein ganz besonderes Gefühl, das die Spieler mit nach Hause nehmen konnten.

Blick nach vorne

Und was steht als Nächstes an? Der nächste große Golfwettbewerb wird im kommenden Jahr in Portugal stattfinden. Ein neuer Ort, neue Herausforderungen und sicherlich viele neue Erfahrungen. Man fragt sich, wie die beiden Nidwaldner sich schlagen werden. Werden sie sich erneut in die Herzen der Fans spielen? Das bleibt abzuwarten, aber eines ist sicher: Die Vorfreude auf die kommenden Turniere ist bereits spürbar. Ein bisschen Nervenkitzel, ein bisschen Abenteuerlust – das ist Golf! Und die Schweiz kann stolz sein, solche talentierten Spieler in ihren Reihen zu haben.

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