Heute, am 24. Juni 2026, hat der frisch konstituierte Landrat in Nidwalden seine erste Sitzung abgehalten. Ein entscheidender Moment für die Politik in der Region, denn es gab gleich mehrere spannende Wechsel an der Spitze. Matthias Christen von der Grünliberalen Partei (GLP), ein 41-jähriger Buochser, wurde zum Landratspräsidenten für das Amtsjahr 2026/2027 gewählt. Das ist schon ein Ding – zum ersten Mal führt ein Vertreter der GLP das Nidwaldner Kantonsparlament an. Er tritt in die Fußstapfen von Erika Liem Gander, die für die Grüne-SP tätig war, und bringt frischen Wind in die politische Landschaft.

Christens Präsidialjahr steht unter dem Motto «Mutig sein – Traditionen bewahren und Neues wagen». Ein schöner Gedanke, der sicher einige Diskussionen anstoßen wird, denn der Dialog zwischen der Bevölkerung und der Politik soll gestärkt werden. Das klingt vielversprechend! An seiner Seite wird Dominik Steiner (FDP) als 1. Landratsvizepräsident und Franziska Rüttimann (Die Mitte) als 2. Landratsvizepräsidentin agieren. Auch die Fraktionsvertreter sind eine bunte Mischung: Sepp Gabriel (SVP), Christof Gerig (Die Mitte), Marcel Grimm (FDP), Alexander Huser (Grüne-SP) und Iris Flüeler (GLP). Es bleibt also spannend, wie sich die verschiedenen politischen Strömungen in den kommenden Monaten entwickeln werden.

Der Wechsel im Regierungsrat

Aber nicht nur im Landrat tut sich etwas! Ab dem 1. Juli wird Karin Kayser-Frutschi (Die Mitte) neue Landammann und löst Othmar Filliger ab. Die 59-Jährige bringt jede Menge Erfahrung mit, seit 2014 gehört sie dem Regierungsrat an und leitet die Justiz- und Sicherheitsdirektion. Ihr Leitgedanke für das Präsidialjahr ist «Verantwortung auf Zeit». Ein starkes Motto, das die Verantwortung politischer Ämter für die Gemeinschaft in den Vordergrund rückt. Diese Verantwortung, so betont sie, ist besonders wichtig, um das Vertrauen der Bürger zu gewinnen.

Und als ob das nicht schon genug wäre, wurde auch Joe Christen (FDP) zum neuen Landesstatthalter gewählt. Ein weiterer Schritt in die Zukunft für Nidwalden. Es ist schon bemerkenswert, wie viel frischer Wind in die politische Landschaft Einzug hält. Man darf gespannt sein, welche Entscheidungen und Maßnahmen die neuen Führungspersönlichkeiten in den kommenden Monaten ergreifen werden.

Insgesamt ist klar, dass Nidwalden vor einer aufregenden politischen Zeit steht. Mit Matthias Christen, Karin Kayser-Frutschi und Joe Christen an der Spitze könnte sich die politische Landschaft in der Region grundlegend verändern. Ein Hoch auf die Demokratie und eine spannende Zeit für alle Bürger!

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