Mietpreise in der Schweiz: Ein Blick auf die steigenden Kosten und kantonale Unterschiede
Heute ist der 13.07.2026, und während ich hier in Neuenburg sitze und den Blick über die Stadt schweifen lasse, stelle ich fest: Die Mietpreise in der Schweiz sind ein Thema, das niemanden kalt lässt. Im Juni 2023 gab es einen leichten Anstieg der Angebotsmieten – um genau zu sein, um 0,3% im Vergleich zum Vormonat. Dies mag nicht nach viel klingen, aber wenn man sich die Details genauer ansieht, wird deutlich, dass es in den verschiedenen Kantonen teils erhebliche Unterschiede gibt. Der Indexwert liegt nun bei 134,0 Punkten und über ein ganzes Jahr betrachtet beträgt der Anstieg sogar 2,5%. Wer hätte das gedacht?
Besonders spannend wird es, wenn wir einen Blick auf die einzelnen Kantone werfen. In Schwyz beispielsweise stiegen die Mieten im Juni um beeindruckende 2,3%, und auf Jahressicht sogar um 4,1%. Das ist ein Allzeithoch für diesen Berichtsmonat! Und auch Nidwalden hat mit einem Anstieg von 8,3% im Vergleich zum Vorjahr ordentlich zugelegt. Da fragt man sich doch, wo die ganzen Wohnungen herkommen sollen, wenn die Nachfrage so rasant wächst.
Kantonale Unterschiede im Mietpreisanstieg
Schwyz und Nidwalden sind nicht die einzigen, die sich in der Mietpreisspirale nach oben bewegen. Graubünden hat im Vorjahresvergleich um 6,7% zugelegt, und auch Zürich ist mit einem Plus von 3,3% im selben Zeitraum alles andere als stillgestanden. Genf, bekannt für seine hohe Lebensqualität, verzeichnete einen Anstieg von 5,3%. Auf der anderen Seite des Spektrums finden wir Kantone wie Basel-Landschaft, Bern, Jura, Neuenburg, St. Gallen und Tessin, wo die Steigerungen eher moderat ausfallen – zwischen 1 und 1,5%. Vielleicht sind die Wohnungen dort einfach nicht so schick?
In Luzern hingegen gab es im Juni einen monatlichen Anstieg von 1,0%, und das im Jahresvergleich sogar um 6,0%. Was mir dabei besonders auffällt: In Lugano gab es einen Rückgang von -1,1% im Juni, was wahrscheinlich auf den sprunghaften Anstieg im Vormonat zurückzuführen ist. Manchmal spielt der Markt einfach verrückt. Die Mietpreise werden durch den Mietindex von Homegate und der Zürcher Kantonalbank erhoben, der die qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neu und wieder zu vermietende Wohnungen misst. Ein komplexes, aber spannendes System.
Ein Ausblick auf die Mietpreisentwicklung
Wie wird es weitergehen? Das ist die große Frage, die viele von uns beschäftigt. In Anbetracht der wirtschaftlichen Entwicklungen und der aktuellen Trends könnte man durchaus spekulieren, dass die Mietpreise weiterhin steigen werden. Die Nachfrage nach Wohnraum bleibt hoch, und das Angebot kann oft nicht Schritt halten. Sind wir bereit für eine weitere Preiserhöhung oder wird sich der Markt stabilisieren? Ich persönlich hoffe auf Letzteres, auch wenn ich mir da nicht so sicher bin.
Wer sich intensiver mit den Mietpreisen in der Schweiz auseinandersetzen möchte, findet auf der offiziellen Seite des Bundesamtes für Statistik (Link) weitere interessante Informationen. Dort kann man sich ein Bild von den Trends und Entwicklungen machen, die unsere Wohnsituation beeinflussen. Es bleibt spannend, wie sich die Lage entwickeln wird – für Mieter und Vermieter gleichermaßen.
