Es tut sich was in der Modewelt der Schweiz! Die französische Modekette Kiabi, bekannt für ihre günstigen Preise, wagt den Schritt über die Grenze und eröffnet nicht nur eine, sondern gleich zwei Filialen in der Schweiz. Ja, richtig gehört! Im März 2024 sollen die Geschäfte in Freiburg und Neuenburg ihre Türen öffnen. Die genauen Adressen sind zwar noch geheim, aber die Vorfreude ist schon jetzt spürbar.

Kiabi, gegründet 1978 von Patrick Mulliez in Frankreich, hat sich in den letzten Jahren einen Namen gemacht. Mit einem Umsatz von 2,5 Milliarden Euro in 24 Ländern – ein Plus von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr – könnte man sagen, das Unternehmen hat den Dreh raus. Über 10.000 Mitarbeiter in Europa, Südamerika und dem Nahen Osten sorgen dafür, dass die Fast-Fashion-Strategie nicht nur ein Schlagwort bleibt. Doch diese Strategie ist nicht ohne Kontroversen; immer wieder gibt es kritische Stimmen von Arbeitsrechts- und Umweltorganisationen.

Ein frischer Wind für die Westschweiz

Die Expansion in die Romandie ist nur der Anfang. Kiabi plant bis 2030 insgesamt 30 Filialen in der Schweiz, mit einem klaren Fokus auf die Westschweiz. Ein Onlineshop ist bereits für alle Regionen verfügbar, was die Eingewöhnung für Schweizer Modebegeisterte erleichtert. Und hey, die Preise sind wirklich ein echter Schnäppchen-Hit: T-Shirts für 10 Franken, Blazer für 37 Franken und Pyjama-Sets für 23 Franken – da kann man nicht wirklich nein sagen, oder?

Mit der Eröffnung der Geschäfte in Freiburg und Neuenburg sieht sich Kiabi auf einem „wichtigen Schritt“ in Richtung internationaler Expansion. Die Nachfrage nach günstigen Angeboten wächst, besonders in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten. Und die Konkurrenz schläft nicht: Chicorée, C&A und H&M – die großen Player im Schweizer Günstig-Mode-Markt – haben ihre Finger im Spiel. Da ist der Markt wirklich hart umkämpft.

Schweizerische Besonderheiten

Ein kleiner Haken: Die Preise in der Schweiz sind höher als in Frankreich. Das könnte für manchen Schnäppchenjäger eine Herausforderung darstellen. Aber die wachsende Nachfrage nach preiswerten Produkten zieht auch andere Anbieter an, wie Action, Müller und Decathlon. Es bleibt also spannend, wie sich Kiabi in dieses Gefüge einfügt und ob die Schweizer Kundschaft das Angebot annehmen wird.

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Mit dem Schritt, sich in der Schweiz niederzulassen, zeigt Kiabi ein gewisses Gespür für den Markt. Die Eröffnungen sind nicht nur eine Geschäftserweiterung, sondern auch ein Zeichen dafür, dass das Unternehmen bereit ist, lokal zu verankern. Im März 2025 wurde Kiabi Schweiz offiziell im Handelsregister mit Sitz in Lausanne eingetragen. Das ist schon ein klarer Hinweis auf die Ambitionen des Unternehmens.

Wie sich die Situation letztlich entwickeln wird? Das bleibt abzuwarten. Aber eines ist sicher: Die Modewelt in der Schweiz wird bunter, und die Kunden dürfen sich auf neue, aufregende Angebote freuen. Ein Hoch auf die Vielfalt und das Schnäppchenjagd-Vergnügen!