Es ist mal wieder Zeit, einen Blick auf die Volleyballgemeinschaft Efringen-Kirchen (VBG) zu werfen, die in der letzten Mitgliederversammlung auf ein bemerkenswertes Vereinsjahr zurückblicken konnte. Vorsitzender Günter Geugelin strahlte beim Bericht über die starken sportlichen Leistungen der Mannschaften und die wachsende Jugendarbeit. Ein Blick auf die Zahlen zeigt: 26 Jugendliche sind aktuell im Training, aber leider steht nur ein lizenzierter Trainer zur Verfügung. Das ist ein Punkt, den der Verein für die kommenden Monate dringend angehen möchte. Schließlich soll der männliche Nachwuchs mehr angesprochen werden – ein ehrgeiziges Ziel!

Aber nicht nur im Jugendbereich tut sich einiges. Die VBG plant auch, die Sanierung des Beachfeldes in Huttingen zu unterstützen, sobald die Gemeinde die Kapazitäten bereitstellt. Wenn das klappt, wird das die Attraktivität des Vereins nochmal ordentlich steigern! Und wenn man sich die sportlichen Erfolge der letzten Saison anschaut, wird einem klar, dass die Motivation hoch ist. Trotz nur zweiwöchentlichen Trainingszeiten in der Mehrzweckhalle haben die drei Aktivmannschaften mit insgesamt 39 Spielern bemerkenswerte Erfolge erzielt. Die erste Damenmannschaft hat, nach dem Abstieg 2025, mit dem Meistertitel in der Bezirksklasse nun den Sprung in die Bezirksliga Süd geschafft. Auch die Herrenmannschaft hat es geschafft – Meister in der Bezirksklasse Süd und ebenfalls aufgestiegen!

Rückblick und Ehrungen

Ein Blick in die Vereinsgeschichte zeigt, dass Volleyball in Efringen-Kirchen 1976 seinen Anfang nahm, als die Mehrzweckhalle fertiggestellt wurde. Lehrer Reinhard Schnetter war es, der die Sportart an der Grund-, Haupt- und Realschule einführte und damit die Gründung des Vereins am 9. Mai 1980 ins Leben rief. Die erste Satzung betonte die Pflege des Volleyballspiels und die Teilnahme an Wettkämpfen – ein Motto, das bis heute Gültigkeit hat. Auch die Ehrenamtlichen und Spieler, die sich im Jugendbereich engagieren, sind eine tragende Säule des Vereins. Bei der Mitgliederversammlung wurden einige verdiente Mitglieder geehrt: Celine Kunzweiler für 15 Jahre, Markus Bahlinger für 25 Jahre und Sanita Arnold für stolze 30 Jahre Vereinszugehörigkeit. Auch die Passivmitglieder Nicole Hurst, Guido Strack und Jürgen Ziereisen wurden für ihr Engagement ausgezeichnet.

Die Wahlen brachten auch frischen Wind mit sich: Lena Schmid übernimmt das Amt der zweiten Vorsitzenden von Marco di Martino, und Petra Geugelin bleibt als Schriftführerin im Amt. Dominik Fiedler wurde als Beisitzer gewählt – ein starkes Team, das die VBG in die Zukunft führen will. Und mit Blick auf die sportlichen Erfolge der Vergangenheit ist das Vertrauen in die Zukunft durchaus berechtigt. Die erste Damenmannschaft spielte seit 1995/96 in der Bezirksliga und hat bereits mehrere Aufstiege in der Vergangenheit gefeiert.

Ein Blick in die Zukunft

Der Verein hat derzeit etwa 100 Mitglieder, darunter aktive Damen- und Herrenmannschaften. Eine Beachvolleyballanlage wurde 2003 in Huttingen realisiert und wird rege genutzt. Diese Entwicklung ist besonders wichtig, da Beachvolleyball in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erlebt hat und auch in der Region immer beliebter wird. Die VBG plant, ihre Jugendarbeit auszubauen und mehr Jugendliche – insbesondere Jungs – für den Volleyballsport zu begeistern. Das ist eine spannende Herausforderung, die viele Möglichkeiten bietet.

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Insgesamt zeigt sich die VBG als ein Verein mit Herz und Engagement. Von der Gründung bis heute hat sich viel getan. Volleyball hat in Deutschland eine lange Geschichte, die bis in die Anfänge des 20. Jahrhunderts zurückreicht. Nach den Umbrüchen der letzten Jahrzehnte hat sich der Sport zu einem festen Bestandteil der deutschen Sportlandschaft entwickelt. Die VBG ist Teil dieser Geschichte und setzt sich mit Leidenschaft für die Förderung des Volleyballs in der Region ein. Die kommenden Jahre werden zeigen, wohin der Weg führt, aber eines ist sicher: Der Volleyballsport in Efringen-Kirchen lebt und wird auch in Zukunft ein wichtiger Teil des Gemeinschaftslebens bleiben.