Heute ist der 28.05.2026 und wir blicken zurück auf ein Jahr, das für die Zentralbahn viele Veränderungen und Herausforderungen mit sich brachte. Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete das Unternehmen einen Verlust von 5,1 Millionen Franken. Doch wenn man genauer hinschaut, wird deutlich, dass dieser Verlust nicht das gesamte Bild bestimmt.
Die Erträge und Passagierzahlen sind gestiegen, was die Zentralbahn in einem positiven Licht erscheinen lässt. Besonders im Berner Oberland hat sich die Auslastung der Verbindungen im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Man könnte fast meinen, die Menschen haben die Bahn wiederentdeckt – und zwar nicht nur für den Pendelverkehr, sondern auch für Ausflüge. Die Nachfrage im internationalen Ausflugsverkehr entwickelte sich sehr erfreulich.
Ein Blick auf die Zahlen
Die Personenverkehrserträge stiegen um 10 Prozent, was bedeutet, dass die Zentralbahn von 61,2 Millionen auf 67,1 Millionen Franken klettern konnte. Und das ist noch nicht alles: Die Personenkilometer erhöhten sich ebenfalls um 10 Prozent auf sagenhafte 256,3 Millionen Kilometer. Wow! Das sind eine Menge von Menschen, die die Bahn nutzen. 14,9 Millionen Fahrgäste, das sind 8 Prozent mehr als im Vorjahr, haben ihr Ziel pünktlich erreicht. Mit einer Pünktlichkeit von 97,8 Prozent (was im Jahr 2024 97,7 Prozent waren) kann sich die Zentralbahn wirklich sehen lassen.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung der einzelnen Linien. So erfreuten sich die Strecken Luzern–Interlaken Ost und Luzern–Engelberg einer Zunahme von jeweils 9 Prozent – ein echter Hit! Auch die Strecke Luzern–Horw hat mit einem Plus von 65 Prozent ordentlich aufgeholt. Es scheint, als ob die Region sich immer mehr als attraktives Ziel für Reisende etablieren kann.
Neue Gesichter im Management
Der Wechsel im Management könnte ebenfalls für frischen Wind sorgen. Michel Berchtold hat das Amt des Verwaltungsratspräsidenten übernommen, während Chantal Beck nun als neue Geschäftsführerin fungiert. Gleichzeitig wurden Toni Häne, Philippe Gauderon und Daniel Wyler aus dem Verwaltungsrat verabschiedet. Neu im Team sind Stephanie Bregy, Milo Degiorgi und Cornelia Kaufmann-Hurschler. Man darf gespannt sein, welche Impulse diese neuen Köpfe setzen werden!
Die Raumentwicklung in Luzern Süd hat sich als weiterer Faktor für die positive Entwicklung der Zentralbahn herausgestellt. Es ist schön zu sehen, wie sich die Region dynamisch weiterentwickelt, während die Bahn den Menschen einen einfachen Zugang zu den schönsten Ausflugszielen bietet.
Insgesamt zeigt die Zentralbahn, dass sie trotz finanzieller Herausforderungen auf dem richtigen Weg ist. Die steigenden Fahrgastzahlen und die zunehmende Beliebtheit der Bahn – das sind Zeichen, dass die Menschen das Reisen wieder schätzen. Vielleicht liegt es daran, dass es einfach eine Freude ist, durch die malerische Landschaft zu gleiten, während man die frische Luft und die wunderschönen Ausblicke genießt. Die Zukunft der Zentralbahn wird spannend, und wir dürfen gespannt sein, wie sich die Reise im Berner Oberland weiterentwickeln wird.