In Luzern brodelt es – und das nicht nur wegen der frischen Brötchen beim Bäcker um die Ecke! Der Stadtrat hat die Volksinitiative «CityLink Luzern» abgelehnt. Das Seilbahnprojekt, das eine Verbindung vom Gebiet Ibach in die Altstadt schaffen wollte, wird damit vorerst auf Eis gelegt. Man könnte sagen, es gibt eine klare Ansage von der Stadtregierung: https://www.htr.ch/story/tourismus/luzerner-stadtrat-lehnt-citylink-ab-46029

Die Idee, Reisebusse außerhalb des Zentrums parken zu lassen, damit die Gäste bequem mit der Seilbahn ins Herz der Stadt gelangen können, hat nicht überzeugt. Der Stadtrat sieht die Lösung nicht in diesem Projekt, sondern warnt vor möglichen neuen Verkehrsproblemen in der Altstadt. Man hat ja schließlich bereits seit dem Frühling 2025 eine Regelung für Reisebusse, die die Zahl am Schwanenplatz um satte 56 Prozent reduziert hat. Und das ist auch gut so, würde man sagen. So wird der Platz wieder ein bisschen lebenswerter, weniger Verkehr, mehr Platz für die flanierenden Touristen.

Argumente und Bedenken

Doch die Argumente des Stadtrats sind nicht unumstritten. Die geplante Transportkapazität von bis zu 5.000 Personen pro Stunde könnte die Altstadt doch gehörig belasten, und die Bedenken über zusätzlichen Autoverkehr rund um Ibach sind nicht von der Hand zu weisen. Finanzielle Risiken stehen ebenfalls im Raum – sollte das privat finanzierte Projekt scheitern, wären die Stadt und die Wirtschaft um jährliche Einnahmen von etwa 2,2 Millionen Franken aus Parkierungsgebühren und Baurechtszinsen ärmer. Das klingt nach einem gewaltigen Verlust!

Das Tourismus Forum Luzern (TFL) sieht das Ganze freilich ganz anders. Präsident Ferdinand Zehnder spricht von einem politischen Stillstand und sieht in CityLink eine echte Chance, den Reisebusverkehr aus der Innenstadt zu verlagern. Er kritisiert, dass der Stadtrat die Risiken betont, ohne sie jedoch ausreichend zu belegen. Und was die Alternativen angeht? Fehlanzeige! Das TFL fordert Lösungen, die die Reisebuslogistik tatsächlich verbessern.

Ein Blick in die Zukunft

Der Grosse Stadtrat wird voraussichtlich im September über den Bericht des Stadtrats beraten, und die Volksabstimmung über die Initiative ist für Februar 2027 geplant. Bis dahin wird sich zeigen, ob es noch einen weiteren Versuch geben wird, die Seilbahnfans zu überzeugen oder ob die Diskussion um die Mobilität in Luzern vielleicht ganz neue Wege geht.

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Die Mobilitätsbedürfnisse im Kanton Luzern wachsen rasant. Die Bevölkerung nimmt zu, und mit ihr die Anforderungen an ein nachhaltiges Verkehrsmanagement. Der Kanton plant bereits Maßnahmen zur Optimierung der Mobilität, die eine sichere und attraktive Nutzung für alle Verkehrsteilnehmenden gewährleisten sollen. https://mobilitaet.lu.ch/mobilitaets_und_verkehrsmanagement

Das Ziel? Eine effiziente Nutzung der Infrastruktur, denn der Platz ist begrenzt – und das nicht nur für Autos! Hier kommt das Mobilitätsmanagement ins Spiel, das auf Verkehrsvermeidung, -verlagerung und -vernetzung setzt. Es wird spannend zu sehen, welche innovativen Ansätze – vielleicht in Form von Sharing-Angeboten oder Co-Working-Spaces – hier noch entwickelt werden.

Ob die Zukunft nun mit der Seilbahn über den Dächern von Luzern oder mit anderen Lösungen gestaltet wird – eines steht fest: Der Verkehr wird uns weiterhin beschäftigen, und das nicht nur in der Altstadt. Also, bleiben wir am Ball!