Heute ist der 25.06.2026 und in Luzern tut sich einiges. Die Stadtverwaltung hat jüngst eine Stellungnahme zur öffentlichen Auflage bezüglich des kantonalen Richtplans 2026 abgegeben. Am 3. März 2026 hat das Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartement (BUWD) den Aufruf gestartet, und die Stadt hat nicht gezögert, ihre Sichtweise zu teilen. Es geht um die neuen Velowegnetzpläne, und ja, da gibt es ein paar spannende Entwicklungen!

Die Stadt Luzern steht hinter der kantonalen Richtplankarte sowie dem Kapitel 32 des Richtplans, das sich mit dem Fuss- und Veloverkehr befasst. Sie hebt hervor, dass die Bedürfnisse der Velofahrenden in Luzern endlich ernst genommen werden und dass die Pläne weitgehend mit dem kommunalen Planungsstand übereinstimmen. Besonders betont wird die Anbindung der Velovorzugsroute auf der Achse Taubenhaus-Bruchstrasse-Seetalplatz an den Bahnhof Luzern – ein echter Gewinn für alle, die mit dem Rad unterwegs sind.

Fortschritte bei der Veloinfrastruktur

Die Stadt hat sich zudem für eine Gesamtrevision der Weggesetzgebung ausgesprochen. Was heißt das konkret? Es soll ein zusammenhängendes Velovorzugsroutennetz im gesamten Kanton ermöglicht werden. Man könnte sagen, Luzern rollt in die richtige Richtung! Die Stadt möchte die Umsetzung des kantonalen Velonetzes stärken und die Veloinfrastruktur systematisch weiterentwickeln. Aber, und das ist ein großes Aber, die Finanzierungsvorschläge für Hauptverbindungen stoßen auf Unzufriedenheit. Hier wird nicht genügend Rücksicht auf die bisherigen Investitionen der Stadt in die Veloinfrastruktur genommen. Ein bisschen mehr Wertschätzung für die bereits geleistete Arbeit wäre wünschenswert.

Auf der städtischen Webseite hat der Stadtrat bereits eine umfassende Stellungnahme veröffentlicht – das lässt darauf hoffen, dass die Anliegen Gehör finden. Und während wir über Fortschritte im Verkehr reden, dürfen wir das Thema Elektromobilität nicht vergessen. Der Grosse Stadtrat hat einer Änderung des Parkplatzreglements zugestimmt, um private Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge zu fördern. Das ist ein Schritt in die Zukunft!

Die Ladeinfrastruktur wächst

Ab dem 1. August 2026 müssen Parkplätze für Bewohnende und Beschäftigte sowie in Parkhäusern mit Ladeinfrastruktur ausgestattet sein. Bei Neubauten und Sanierungen sollen 100% der Bewohnendenparkplätze bei Gebäuden mit mehr als fünf Parkplätzen mit Ausbaustufe C1 ausgestattet werden. Für Beschäftigte und in Parkhäusern sind 20% mit Ausbaustufe C2 geplant. Das klingt doch vielversprechend, oder? Das ist ein echtes Bekenntnis zur E-Mobilität!

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Auf einer breiteren Ebene betrachtet, gibt es auch ein Ladesäulenregister, das von der Bundesnetzagentur verwaltet wird. Es enthält beeindruckende Zahlen: 151.452 Normalladepunkte und 52.499 Schnellladepunkte – und das alles mit einem Datenstand vom 1. Mai 2026. Diese Ladepunkte bieten eine Gesamt-Ladeleistung von 8,75 GW. Wer hätte das gedacht? Wer heute auf die Straße geht, sieht die Veränderungen an jeder Ecke. Hier wird ernsthaft an der Zukunft gearbeitet!

Die Verwaltung der Anzeigen öffentlich zugänglicher Ladepunkte erfolgt über ein Meldeportal, und ab sofort kann die „Liste der Ladesäulen“ automatisiert abgerufen werden. Diese Daten sind nicht nur für die Öffentlichkeit von Interesse, sondern auch für Behörden und Forschungseinrichtungen, die sie zur Planung der Ladeinfrastruktur nutzen. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich die Mobilitätslandschaft in Luzern und darüber hinaus entwickelt.