Heute ist der 19.05.2026 und die Stadt Luzern nimmt große Schritte in Richtung einer grüneren Zukunft. Die Pläne sind ambitioniert: Bis 2040 sollen alle Heizungen auf erneuerbare Energie umgestellt werden. Was das konkret bedeutet? Nun, die Luzerner Bürger können sich darauf freuen, dass keine Treibhausgase mehr aus fossilen Energieträgern wie Heizöl und Erdgas emittiert werden. Das klingt doch schon mal nach einer frischen Brise, oder?

Rund die Hälfte des Wärmebedarfs wird durch die Nutzung von See-Energie und Fernwärme gedeckt. Man spricht hier von einem ganz schön durchdachten Konzept! Alternativen, wie Erdsonden-Wärmepumpen oder Luft-Wasser-Wärmepumpen, kommen zum Einsatz, um auch die restlichen Gebäude im Stadtgebiet zu versorgen. Für den Ausbau der See-Energie müssen immerhin etwa 60 Kilometer Wärmeleitungen verlegt werden. Auf den ersten Blick mag das viel erscheinen, aber mit dem richtigen Konzept und einer starken Partnerschaft wie der mit der ewl Rohrnetz AG dürfte das machbar sein.

Vertrag und Planungssicherheit

Der Stadtrat hat bereits einen Konzessionsvertrag vorbereitet, der dem Grossen Stadtrat vorgelegt wird. Dieser Vertrag regelt die Nutzung des öffentlichen Grundes für die Verlegung der Wärmelinien und gibt der ewl Rohrnetz AG die Erlaubnis, bestehende Netze auszubauen und neue Gebiete zu erschließen. Mit dem Vertrag wird auch die Planungssicherheit für Hauseigentümer in den Versorgungsgebieten erhöht. Das ist ein echter Gewinn für alle Beteiligten!

Die drei Versorgungsgebiete sind klar definiert: Das See-Energie Luzern Zentrum versorgt die Kleinstadt, den Bahnhof und Tribschen, mit einem Einsparpotential von 3’500 Tonnen Treibhausgase pro Jahr. Am linken Seeufer dürfen wir uns auf ca. 880 Gebäude freuen, die mit einem Einsparpotential von 30’000 Tonnen jährlich versorgt werden. Und am rechten Seeufer wird es etwa 480 Gebäude geben, die ebenfalls profitieren – mit einem Einsparpotential von 18’000 Tonnen Treibhausgase pro Jahr. Das klingt nach einer Menge frischer Luft!

Energiezentralen und Machbarkeitsstudie

Um das alles am Laufen zu halten, sind mehrere Energiezentralen erforderlich. Derzeit werden Standorte wie Wartegg, Kleinmatt und Bruch geprüft. Das klingt nach einer spannenden Herausforderung! Zudem wird eine Machbarkeitsstudie durchgeführt, um die Versorgung des rechten Seeufers durch eine leistungsstärkere Anlage zu untersuchen. Es gibt also viel zu tun, und das Team von ewl ist bereit, die Ärmel hochzukrempeln.

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Die Stadt Luzern hat auch eine informative Webseite eingerichtet – www.klimafreundlichheizen.ch – auf der Bürger Informationen und Beratungsangebote finden können. Das ist besonders wichtig, denn die Umstellung auf erneuerbare Energien betrifft uns alle. Die Zustimmung des Grossen Stadtrats wird voraussichtlich am 25. Juni 2026 diskutiert, und wenn alles gut geht, soll der Vertrag am 1. Oktober 2026 in Kraft treten. Ein aufregendes Datum!

So viel Veränderung kann aufregend sein. Die Stadt Luzern positioniert sich nicht nur als Vorreiter in der Energiewende, sondern sendet auch ein starkes Signal in die gesamte Schweiz. Mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und Verantwortung für unsere Umwelt wird die Stadt in den kommenden Jahren zweifellos eine noch lebenswertere Umgebung schaffen. Die Zeit für den Umstieg auf erneuerbare Energien ist jetzt – und Luzern macht den ersten Schritt.