Frauenpower im Gesundheitswesen: Geschichten von Pflegefachfrauen in Basel
In der Frauenklinik von Basel arbeiten Regina Vonesch, Lisbeth Koller und Claudia Mutter – drei Pflegefachfrauen, die ihre Berufe mit Leidenschaft und Hingabe ausüben. Ihre Geschichten sind so unterschiedlich wie ihre Werdegänge, aber eines haben sie gemeinsam: die Freude an der Arbeit. Ein Gespräch mit ihnen zu organisieren, ist eine wahre Herausforderung. Dank ihres vollen Terminkalenders und der hohen Anforderungen in der Gynäkologie- und Mutter-Kind-Abteilung bleibt nicht viel Zeit für persönliche Gespräche. Aber wenn man einmal die Gelegenheit hat, in ihre Welt einzutauchen, wird schnell klar, warum sie diesen Beruf gewählt haben.
Regina Vonesch ist seit unglaublichen 40 Jahren im Dienst. Die Station, die sie leitet, ist ihr zweites Zuhause. Sie hat ihr Pensum immer so angepasst, dass es mit ihrer Familiensituation harmoniert – eine Herausforderung, die viele Frauen nachvollziehen können. Lisbeth Koller hingegen hat ihre Karriere im Kinderspital begonnen und arbeitet jetzt 80 Prozent in der Frauenklinik, wo sie auch Nachtschichten übernommen hat. Und dann gibt es noch Claudia Mutter, die mit fast 50 Jahren ihre Höhere Fachschule abgeschlossen hat. Das spricht für sich! Ihre 25 Jahre auf der Mutter-Kind-Station sind nicht nur eine Zahl, sondern eine Geschichte voller Emotionen und Erfahrungen.
Vorfreude auf den Neubau
Ein aufregender Umzug steht bevor! Ab Herbst wird die Frauenklinik in neue Räumlichkeiten ziehen, die Einzelzimmer für Patientinnen bieten. Diese Veränderung wird nicht nur die Infrastruktur verbessern, sondern auch den Komfort für die Patientinnen erhöhen. Regina, Lisbeth und Claudia sind optimistisch und haben sogar Zügelsimulationen geübt. Schließlich haben sie bereits einen Umzug vor 26 Jahren erlebt, der reibungslos verlief. Mit einem gewissen Maß an Gelassenheit und einem Hauch von Adrenalin blicken sie auf die neuen Herausforderungen.
Der Alltag in der Klinik hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Aufenthaltsdauer der Patientinnen verkürzt sich, und die Ansprüche steigen. Emotionale Belastungen sind an der Tagesordnung, und die Pflegefachfrauen müssen oft diplomatisches Geschick und Feingefühl beweisen. Trotz dieser Herausforderungen sind sie glücklich, viele zufriedene Patientinnen zu betreuen, die sie mit Dankesschreiben und kleinen Aufmerksamkeiten überraschen. Es ist diese Wertschätzung, die ihre Motivation antreibt.
Berufe im Gesundheitswesen
Die Geschichten von Regina, Lisbeth und Claudia sind nicht die einzigen, die in der Gesundheitsbranche erzählt werden. Die Vielfalt der Berufe im Gesundheitswesen ist beeindruckend. Von medizinischen Fachangestellten, die den Praxisablauf organisieren und bei Untersuchungen assistieren, bis hin zu zahnmedizinischen Fachangestellten, die bei Behandlungen helfen und Instrumente aufbereiten. In den Kliniken sind auch medizinisch-technische Radiologieassistenten gefragt, die bildgebende Geräte bedienen, während operationstechnische Assistenten bei Operationen unterstützen. Die Liste ist lang und zeigt, wie wichtig jede Rolle in diesem komplexen System ist.
Die Leidenschaft für die Arbeit ist es, die all diese Berufe verbindet. Ob in der Frauenklinik oder in anderen medizinischen Einrichtungen – die Menschen, die in diesem Bereich tätig sind, erleben täglich bewegende Momente. Sie bringen nicht nur ihr Fachwissen ein, sondern auch Empathie und Menschlichkeit. Und genau das macht den Unterschied. Es ist ein Beruf, der auch in schwierigen Zeiten ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.
