Am vergangenen Wochenende wurde St. Gallen zum Schauplatz eines der bedeutendsten Reitsport-Events der Saison: Das Große Jagdspringen im Rahmen des Longines CSIO St. Gallen. Unter dem strahlend blauen Himmel und der frischen, würzigen Luft standen die besten Reiter der Welt bereit, um sich im Wettkampf zu messen und das Publikum mit ihren Fähigkeiten zu begeistern. Es war ein Spektakel, das die Herzen der Zuschauer höher schlagen ließ!

In diesem Jahr setzte sich Aaron Vale aus den USA mit seinem Pferd Gray’s Inn durch und gewann das Jagdspringen mit einer beeindruckenden fehlerfreien Runde in der schnellsten Zeit von 88,91 Sekunden. Wow! Was für ein Ritt! Vale hatte nicht nur eine blitzschnelle Zeit, sondern konnte auch mehrere Angriffe der Konkurrenz abwehren. Pedro Veniss aus Brasilien, der mit Gershwin Dromelle antrat, folgte ihm auf dem zweiten Platz mit lediglich einer Sekunde langsamer. Harry Charles aus Großbritannien sicherte sich den dritten Platz mit seiner Runde auf Bandit, die 90,52 Sekunden in Anspruch nahm. Alle drei Podiumsreiter blieben ohne Strafen – eine bemerkenswerte Leistung!

Die besten Schweizer Reiter

Der beste Schweizer in diesem hochkarätigen Wettbewerb war Martin Fuchs, der mit einem siebten Platz nicht ganz die Erwartungen erfüllen konnte. Ein kleiner Patzer im ersten Teil des Kurses warf ihn zurück. Auch Barbara Schnieper, die erste Schweizerin mit einer fehlerfreien Runde in einer Zeit von 93,11 Sekunden auf Toronto Raptor, musste frühzeitig aus dem Spitzenfeld ausscheiden. Schade! Mark McAuley aus Irland und Robin Lesqueren aus Frankreich übertrumpften sie mit ihren Zeiten von 92,95 und 91,41 Sekunden. Anthony Bourquard, ebenfalls aus der Schweiz, fiel nach zwei Fehlern weit zurück. Ein bisschen Pech gehört oft dazu, nicht wahr?

Das Jagdspringen war mit über 100.000 Euro dotiert und zählte zur Longines-Weltrangliste, was die Bedeutung des Wettbewerbs unterstreicht. Die Hindernisse hatten eine Höhe von bis zu 150 cm – da wird einem schon ganz schwindelig beim Zuschauen! Es war ein aufregendes Event, nicht nur für die Reiter, sondern auch für die Zuschauer, die mitfieberten und den Atem anhielten, während die Pferde über die Hindernisse flogen.

Eine lange Tradition

Die Wurzeln des Reitsports in St. Gallen reichen weit zurück; der erste dokumentierte Wettbewerb fand bereits am 28. September 1884 statt. Damals organisiert vom Ostschweizer Cavallerie Verein, wo das alles begann. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich die Veranstaltung über die Jahre entwickelt hat. Der erste Nations Cup fand 1909 statt und seit 1953 ist das Event als „St.Galler Internationale Pferdesporttage“ bekannt. St. Gallen war damals ein Zentrum der Textilindustrie, was eine ganz besondere Atmosphäre schuf – und das ist bis heute so!

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Heute tragen über 200 Freiwillige, Offizielle und ein engagiertes Organisationsteam unter Nayla Stössel dazu bei, dass dieses Event jährlich durchgeführt wird. Und ich muss sagen, die Arbeit zahlt sich aus! Die Zuschauer kamen in Scharen, um die spektakulären Leistungen der Reiter zu bewundern. St. Gallen ist wirklich ein Hotspot für den Reitsport und die Vorfreude auf die nächsten Wettbewerbe ist bereits spürbar!