Ein spannendes Kapitel in der Geschichte der grenzüberschreitenden Mobilität wird aufgeschlagen! Am 20. Juli 2026 fand in Livigno eine öffentliche Informationsveranstaltung zum Interreg-Projekt TRIP – Treni Retici in Progress statt. Hierbei ging es vor allem um die Vorstellung des Projekts, das die Mobilität zwischen Livigno und dem Engadin revolutionieren soll. Wer hätte gedacht, dass wir hier im schönen Graubünden an einem solchen Vorhaben arbeiten? Es ist beeindruckend, wie viele Partner sich zusammengeschlossen haben: Die Provinz Sondrio führt die Initiative an, unterstützt von der Gemeinde Tirano, Livigno, Alot und dem Kanton Graubünden. Gemeinsam geht’s an die Sache!

Das Projekt wird über einen Zeitraum von 36 Monaten laufen, und die ersten Schritte beginnen bereits am 27. März 2025 mit einem Kick-off-Meeting in Sondrio. Mit einem Budget von 1.145.910 Euro, davon 52.762,50 Franken aus der Schweiz, wird die Region in den nächsten Jahren auf eine Reise der Verbesserung gehen. Es gibt eine hohe Verkehrsbelastung, etwa 20.000 Fahrzeuge pro Tag sind im Transit – eine echte Herausforderung für die Umwelt und die Anwohner. Da wird es Zeit, dass wir etwas unternehmen!

Die Vision hinter TRIP

Ein zentraler Punkt des Projekts ist der Masterplan, der die Bahnverbindungen zwischen Veltlin, Unterengadin und Vinschgau ausbauen soll. Es sind bereits drei Machbarkeitsstudien in Arbeit – darunter die Neuorganisation des Bahnhofs Tirano als intermodalen Knotenpunkt, der Eisenbahntunnel von Livigno nach S-Chanf und die Verlängerung der Bahnlinie von Tirano nach Bormio. Präsident Davide Menegola von der Provinz Sondrio hat die Bedeutung der Verbindung Livigno-S-Chanf betont. Das ist nicht nur ein Satz, sondern ein Versprechen für eine bessere Zukunft!

Die aktuellen Fahrzeiten sind alles andere als optimal: Mit dem Auto dauert es etwa 49 Minuten, während man mit dem öffentlichen Verkehr über zwei Stunden benötigt. Wenn die neuen Verbindungen umgesetzt werden, könnte sich die Fahrt nach St. Moritz auf 57 Minuten verkürzen! Wow, was für ein Unterschied! Das Nachfragepotenzial wird auf bis zu 193.000 Fahrgäste pro Jahr geschätzt. Das ist nicht nur eine Zahl, das sind Menschen, die die Verbindung nutzen und ihre Erlebnisse teilen werden.

Nächste Schritte und Bürgerbeteiligung

Die nächsten Schritte sind ebenso aufregend: Der Masterplan wird konsolidiert, die Machbarkeitsstudien vertieft, weitere Informationsveranstaltungen stehen an und die Absichtserklärung wird unterzeichnet. Eine Abschlussveranstaltung ist für den Herbst 2027 geplant. Diese Veranstaltung wurde bereits live gestreamt und erfreute sich hoher Bürgerbeteiligung – das zeigt, wie sehr die Menschen hinter diesem Projekt stehen!

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Doch das ist nicht alles, was in der Region passiert. Im Rahmen des Programms Interreg Oberrhein wird ein weiterer Projektaufruf „Für eine besser vernetzte Region“ im Bereich grenzüberschreitende Mobilität bereitgestellt. Die Laufzeit dieses Programms ist von 11. Juli 2025 bis 10. Dezember 2026 angesetzt. Auch hier geht es um die Entwicklung einer nachhaltigen, klimaresilienten und intermodalen Mobilität. Diese Initiativen könnten die Region noch mehr miteinander verbinden und die Lebensqualität der Menschen in Graubünden und darüber hinaus verbessern.

Es bleibt spannend, was die Zukunft für die Mobilität zwischen Livigno und dem Engadin bereithält. Vielleicht sind wir bald nicht mehr nur Zuschauer, sondern aktive Mitgestalter einer neuen Ära des Reisens und Verbindens. Und das wäre doch mal was, oder?