Heute ist der 27.05.2026 und wir werfen einen Blick auf eine spannende Entwicklung in der Welt der Altersorganisationen in der Schweiz. Die Stiftung Pro Seniorweb hat den Grundstein für eine Plattform gelegt, die für Altersorganisationen in der Schweiz von großer Bedeutung ist. Auf seniorweb.ch können diese Organisationen regelmäßig ihre Stellungnahmen zu politischen Themen und Altersfragen veröffentlichen. Ein Ort, wo die Stimmen der älteren Generation Gehör finden – das ist doch etwas, das man unterstützen sollte!

Der Schweizerische Seniorenrat (SSR), das oberste Gremium der Altersverbände, spielt hierbei eine zentrale Rolle. Finanziert vom Bundesamt für Sozialversicherung (BSA), wird der SSR sowohl von dem Schweizerischen Verband für Seniorenfragen (SVS) als auch von der Vereinigung von Alters- und Selbsthilfeorganisationen (VASOS) getragen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, dass sowohl die Mitte-rechts- als auch die Mitte-links-Perspektive in die Diskussionen einfließen. Der erste Beitrag auf der neuen Plattform stammt von Denis Moser, der neuen Präsidentin des SVS. Sie bringt frischen Wind und viel Engagement mit, um die Belange der älteren Generation voranzubringen.

Neuer Vorstand, frische Ideen

Der SVS hat sich mit einem neuen Vorstand aufgestellt, der aus drei engagierten Mitgliedern besteht. Beatrice Baselgia, Ueli Kohler und Dennis Zahn bringen ihre Erfahrungen und Ideen ein, um das Wohl der Seniorinnen und Senioren zu fördern. Beatrice Baselgia, die als ehemalige schulische Heilpädagogin und politisch aktive Persönlichkeit im Grossen Rat Graubünden bekannt ist, hat sich bereits als Gemeindepräsidentin von Domat/Ems (2008-2016) bewährt. Ueli Kohler, ein Ingenieur mit einem breiten Erfahrungshorizont, setzt sich dafür ein, dass die Stimmen älterer Menschen gehört werden. Dennis Zahn, ein Sekundarlehrer, bringt den intergenerationalen Austausch ins Spiel, was für das Zusammenleben der Generationen unglaublich wichtig ist.

Denise Moser, die sich in Ehrenämtern engagiert, hat sich zum Ziel gesetzt, Organisationen langfristig zu begleiten und weiterzuentwickeln. Das ist besonders wichtig, denn die älteren Menschen haben oft das Gefühl, nicht mehr gehört zu werden. Der SSR hingegen hat sich klar positioniert: Er setzt sich für ein positives Altersbild ein, bekämpft Altersdiskriminierung und fördert ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Für ihn stehen die Würde, Gesundheit, Selbstbestimmung und die Teilhabe am öffentlichen Leben ganz oben auf der Agenda.

Ein starkes Netzwerk für die ältere Generation

Der SSR besteht aus 34 Delegierten, die die Anliegen der älteren Bevölkerung in Politik und Gesellschaft vertreten. Dabei ist der Verein parteipolitisch neutral und setzt sich für ein solidarisches Miteinander aller Generationen ein. Es werden jährlich Schwerpunkte in der alterspolitischen Agenda festgelegt, was zeigt, wie dynamisch und anpassungsfähig dieser Rat ist. Sechs aktive Arbeitsgruppen widmen sich Themen wie Alter in der Gesellschaft, Migration und soziale Sicherheit – alles mit dem Ziel, ein altersgerechtes Umfeld zu schaffen.

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Wenn man bedenkt, wie schnell sich unsere Gesellschaft verändert, sind solche Initiativen umso wichtiger. Ein gleichberechtigtes und solidarisches Miteinander ist der Schlüssel zu einer harmonischen Gesellschaft, in der jede Generation ihren Platz hat. Der SSR berät den Bundesrat in Altersfragen und nimmt Stellung zu politischen Geschäften. In einer Zeit, in der das Thema Alter immer mehr in den Fokus rückt, ist es beruhigend zu wissen, dass es Organisationen gibt, die sich mit Leidenschaft und Hingabe für die Belange älterer Menschen einsetzen.

In Graubünden, wo wir heute sind, fühlt man die Veränderung – die Diskussionen sind lebendig, und die Menschen sind engagiert. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Plattform seniorweb.ch entwickeln wird und welche Impulse sie für die Altersorganisationen in der Schweiz setzen kann. Die Stimmen der älteren Generation werden gehört, und das ist ein großer Schritt in die richtige Richtung!