Am 10. Juni 2026 war es wieder soweit: die Gemeinderäte von Glarus Nord traten zusammen, um wichtige Themen zu besprechen. Bruno Gallati, Dominique Stüssi und Daniel Landolt führten durch die Agenda. Eine spannende Mischung aus Zahlen, Fragen und Entscheidungen wartete auf die Anwesenden.

Ein zentrales Thema war der Jahresbericht der Geschäftsprüfungskommission, der von Beat Noser vorgestellt wurde. Hier scheinen die Zahlen und Fakten nicht nur trocken, sondern auch voller Bedeutung zu stecken. Etliche Fragen zum Nutzungsplan und den diversen Arbeitspaketen wurden aufgeworfen, während die Jahresrechnungen ohne große Diskussionen genehmigt wurden. Manchmal fragt man sich, ob die Ruhe vor dem Sturm ist, denn nicht alle Themen sind so klar wie der Himmel über Glarus.

Wichtige Entscheidungen und Personalien

Ein besonders heißes Eisen war der Kredit für das Feuerwehrlokal in Obstalden. Hier braucht es Erklärungen, die tief in die Materie eintauchen und auch die Emotionen der Beteiligten ansprechen. Auch die Erneuerung der elektronischen Trefferanzeigen beim Schiessstand Fennen in Niederurnen fand Beachtung. Fragen zur Landabgabe an die Jaques Gabriel AG in Oberurnen und zur Anpassung der Leistungsvereinbarung mit FC Linth 04 wurden ebenfalls intensiv diskutiert. Wie so oft in der Politik, ist es nicht nur die Zahl, die zählt, sondern auch die Geschichten dahinter.

Einige Entscheidungen wurden dann auch getroffen: Die Parteiversammlung stimmte allen beantragten Sachgeschäften zu. Auf der anderen Seite gab es auch einen Abschied – Richard Lendi stellte sich nicht mehr für die GPK-Wiederwahl zur Verfügung. Sein Nachfolger, Cyrill Schwitter, wurde nominiert. Schwitter, ein Finanzfachmann, kennt die Gegebenheiten von Glarus Nord bestens – aufgewachsen in Näfels, mit einer eigenen Firma und einem aktiven Part im Gesellschaftsleben. Man kann gespannt sein, wie er die Geschicke der Gemeinde lenken wird.

Herausforderungen für Gemeinden

Doch nicht nur in Glarus gibt es Herausforderungen. Der Schweizerische Gemeindeverband hat kürzlich einen Leitfaden zur finanziellen Steuerung von Gemeinden in besonderen Situationen herausgegeben. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Verwaltungsmanagement der Fachhochschule Graubünden und BDO Schweiz, richtet sich dieser Leitfaden an kleine und mittlere Gemeinden. Ein gutes Tool, um die unterschiedlichen Voraussetzungen und Herausforderungen abzudecken, mit denen viele Gemeinden konfrontiert sind. Das Wissen um integrale finanzielle Steuerung ist für die Zukunft unerlässlich und kann für gerade einmal 20 Franken per Mail beim Schweizerischen Gemeindeverband bestellt werden. Eine kleine Investition für große Effekte!

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In einer Zeit, in der die finanziellen Strukturen ständig auf dem Prüfstand stehen, ist es wichtig, dass die Gemeinden gut gerüstet sind. Ein Blick in die Zukunft zeigt: Die Herausforderungen werden nicht weniger, aber die Möglichkeiten zur Lösung könnten grenzenlos sein. Man darf also gespannt bleiben, was die nächsten Sitzungen in Glarus Nord bringen – und wie Cyrill Schwitter die neue Rolle meistern wird. Die Politik lebt von Ideen und Menschen, die bereit sind, sich für ihre Gemeinde einzusetzen. Und das ist es, was Glarus Nord braucht.