Heute ist der 24.04.2026 und die Spannung in der Women’s Super League könnte kaum greifbarer sein. Am kommenden Freitag starten die Playoffs, und gleich acht Teams haben die Chance, sich den Meistertitel zu sichern. Die Young Boys (YB) wollen ihren Titel verteidigen, während Servette Chênois nach dem Double greift. Die ersten Viertelfinalspiele versprechen ein aufregendes Wochenende, und der Auftakt bildet das Zürcher Derby zwischen Grasshoppers und FC Zürich.
In der regulären Saison haben die Grasshoppers und der FC Zürich jeweils ihr Heimspiel gewonnen. Der Platzaufstieg der Grasshoppers auf Rang vier ist besonders bemerkenswert, da sie in der letzten Saison die Titelverteidigerinnen aus Genf im Viertelfinale besiegten, jedoch im Finale gegen YB unterlagen. FC Zürich hingegen schied im Halbfinale aus und muss nun gegen den ewigen Rivalen antreten. Das erste Aufeinandertreffen der beiden Teams ist ein echtes Highlight, auch wenn die Grasshoppers auf eine offene Rechnung hoffen.
Viertelfinalspiele im Überblick
Die weiteren Viertelfinalspiele sind ebenfalls nicht weniger interessant: FC Rapperswil-Jona trifft auf YB, FC Aarau Frauen auf Servette und St. Gallen spielt gegen Basel. In diesen Hinspielen gelten die Gäste – YB, Servette und Basel – als Favoriten. FC Aarau hat sich in der letzten Runde der regulären Saison den Platz in den K.o.-Runden gesichert, während Servette als Cupsieger anreist und in dieser Saison nur einmal verloren hat.
Ein spannendes Detail: In der letzten Runde konnte Basel Servette mit 1:0 besiegen und fügte ihnen damit die erste Saisonniederlage zu. Ein Tor von Anna Krog in der fünften Minute, nach einem Patzer der Genfer Torhüterin Mickaela Bottega, sicherte den Sieg für Basel und verhalf ihnen zum dritten Platz in der Tabelle. Damit kommt es für Basel im Viertelfinale zu einem Duell gegen St. Gallen und nicht gegen FC Zürich, wie zunächst erwartet.
Die Ausgangslage für die Favoriten
YB hat in dieser Saison lediglich ein Auswärtsspiel verloren, was sie zu einem fürchterlich starken Gegner macht, trotz der Abgänge von Nationalspielerinnen. Auch Rapperswil-Jona ist nicht zu unterschätzen: Sie haben in dieser Saison gegen große Klubs wie Basel und Servette Unentschieden erzielt und könnten für Überraschungen sorgen. In der letzten Saison trafen Aarau und Servette in Platzierungsspielen aufeinander, wobei das Hinspiel unentschieden endete, während Servette das Rückspiel mit 4:0 für sich entschied.
Die Rückspiele der Viertelfinalpartien finden am 1. und 2. Mai statt, und es zählt der Gesamtscore. Die Vorfreude auf diese Spiele ist bereits jetzt spürbar, denn die Mannschaften haben viel zu beweisen und wollen sich für die nächste Runde qualifizieren. Die gesamte Liga steht Kopf und die Fans fiebern den Duellen entgegen.
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