Heute ist der 21.06.2026, und hier in Genf brodelt es, nicht nur wegen der sommerlichen Temperaturen. Ein Blick auf die neuesten Entwicklungen im Auslandseinsatz der Bundesbediensteten zeigt, dass es einige unerwartete Turbulenzen gab. Zwischen Juli 2025 und Juni 2026 erhielten 71 von 220 Dienstorten im Ausland, darunter auch der Standort Litauen, zu hohe Bezüge. Ja, nicht schlecht, könnte man sagen – aber ein Softwarefehler hat dem Bund rund fünf Millionen Euro gekostet. Die Kalkulation der Teuerungsziffern hat dabei ganz schön schiefgegriffen: Positive statt negativer Werte flossen in die Berechnungen ein. Ein klassischer Fall von „Das kann doch nicht wahr sein“!

Das Auswärtige Amt ist nun gefordert und prüft Regressansprüche gegen den beauftragten Dienstleister. Eine Rückforderung von den Bediensteten scheint jedoch rechtlich nicht durchsetzbar zu sein. Das lässt einen schon ein wenig schmunzeln, wenn man bedenkt, wie oft man im Alltag als Bürger mit solchen Regelungen konfrontiert wird. Und mal ehrlich, die Abrechnung von Auslandstätigkeiten ist ja auch nicht gerade ein Spaziergang im Park – fehleranfällig und zeitaufwendig, das kann ich bestätigen!

Neue Sätze für Geschäftsreisen

Und als ob das nicht genug wäre, ab Januar gelten für Geschäftsreisen nach Genf neue, höhere Sätze. So wird die Verpflegungspauschale für 24 Stunden Abwesenheit auf 70 Euro angehoben. Bei Abwesenheiten über acht Stunden sowie An- und Abreisetagen gibt’s 47 Euro. Da kann man schon mal ins Schwitzen kommen, wenn man überlegt, wie oft man unterwegs ist. Die Übernachtungspauschale klettert auf 197 Euro, während Abzüge bei gestellten Mahlzeiten von 20 % für Frühstück und bis zu 40 % für Mittag- und Abendessen fällig werden. Man fragt sich, ob man nach drei Monaten Aufenthalt überhaupt noch ein Anrecht auf Pauschalen hat – schließlich könnte man ja auch mal heimkehren!

Der Grund für diese satten Sätze? Die Kaufkraft in der Schweiz liegt laut OECD rund 40 % unter dem deutschen Niveau. Das ist schon eine Ansage! Und das zeigt sich auch, wenn man die unterschiedlichen Kaufkraftunterschiede innerhalb Europas betrachtet. Reisende aus dem Euroraum können in Bulgarien am meisten für ihr Geld bekommen, gefolgt von Rumänien und Tschechien. Währenddessen erreicht Sloweniens Lebensmittelpreise das italienische Niveau, aber bei Gastronomie und Hotellerie schaut es schon wieder ganz anders aus – da ist man als Reisender recht gut bedient.

Preiserhöhungen und Zuschüsse

Aber nicht nur bei den Dienstreisen wird’s teurer. Ab Juli wird auch eine neue EU-Abgabe von drei Euro pro Artikel für Pakete aus Drittstaaten fällig, wenn der Warenwert unter 150 Euro liegt. Das wird sicherlich einige Online-Shopper ins Grübeln bringen! Und auch auf den Hochseeschiffen geht’s drunter und drüber: Die Holland America Line hat die Trinkgeldpauschale auf bis zu 20 US-Dollar pro Tag in Suiten erhöht. MSC Cruises und Carnival Cruise Line ziehen nach – Preise, die man nicht ignorieren kann.

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Doch es gibt auch Lichtblicke. Für einkommensschwache Familien gibt es Landesprogramme zur Familienerholung mit Zuschüssen zwischen 35 und 40 Euro pro Person und Nacht – theoretisch sogar bis zu 50 Euro möglich. Das klingt doch nach einer kleinen Entlastung, die man nicht unterschätzen sollte!

In einer Zeit, in der alles teurer wird und man ständig auf der Hut sein muss, bleibt zu hoffen, dass das Auswärtige Amt die richtigen Schritte unternimmt, um solche finanziellen Fehltritte in Zukunft zu vermeiden. Irgendwie bleibt einem da die Frage im Hinterkopf, wie viele solche „Softwarefehler“ es wohl noch gibt. Aber das ist ein anderes Kapitel in der großen Geschichte der Bürokratie.