Was für ein Pfingstwochenende! Die Reisezeit, die viele für einen Kurztrip oder einen Besuch bei Verwandten nutzen, hat auch heuer wieder für ordentlich Verkehr gesorgt. Am Montag, dem letzten Tag des langen Wochenendes, war die Rückreise für viele Reisende in der Schweiz ein echtes Abenteuer. Die Autobahnen waren voll, und vor dem Gotthard-Tunnel stauten sich die Autos auf mehreren Kilometern. Da war Geduld gefragt – und zwar nicht zu knapp! Immerhin war die Wartezeit von bis zu 40 Minuten für viele eine echte Herausforderung.
Die Flughäfen in Basel und Genf waren ebenfalls gut gefüllt. Rund 84’300 Passagiere reisten über den EuroAirport Basel-Mulhouse, und für den Pfingstmontag wurden weitere knapp 34’000 Personen erwartet. Das Kommunikationsteam des EuroAirports hat die Zahlen mit einem gewissen Stolz präsentiert. Am Flughafen Genf sah es nicht anders aus: Hier prognostizierte man rund 210’000 Reisende während des gesamten Pfingstwochenendes. Da hat sich die ganze Reiserei wirklich gelohnt!
Stau und Wartezeiten
Aber nicht nur die Reisenden in der Luft hatten viel zu tun. Auch die Autofahrer mussten sich am Montag auf einen Rückreiseverkehr einstellen, der vor dem Gotthard-Südportal auf drei Kilometer anwuchs. Wartezeiten von bis zu 30 Minuten waren da keine Seltenheit. Ein kleiner Lichtblick: In der Gegenrichtung, also auf dem Weg nach Süden, blieb der Stau mit einem Kilometer und Wartezeiten von bis zu zehn Minuten relativ überschaubar.
Das Pfingstwochenende hat die Straßen in der Schweiz ordentlich gefüllt. Am Samstag war der Verkehr in Richtung Süden besonders angespannt. Da bildete sich bereits am frühen Morgen ein Stau von zehn Kilometern. Am Nachmittag stiegen die Zahlen weiter, und vor dem Gotthard-Nordportal bei Göschenen UR wurde der Stau mit 21 Kilometern Länge zu einer echten Geduldsprobe. Mit einem Zeitverlust von rund dreieinhalb Stunden hätte ich mir vermutlich ein gutes Buch mitgenommen! Komischerweise stellte sich die Ausweichroute über die A13 als nicht viel besser heraus; auch dort gab es zeitweise einen Stau von 20 Kilometern vor dem San-Bernardino-Tunnel.
Ein Blick auf die Zahlen
Erstaunlicherweise war der Rückreiseverkehr am Montag nicht der schlimmste Stau in der Geschichte der Pfingstferien. Der Rekordstau von 28 Kilometern aus den Jahren 1999 und 2018 wurde nicht erreicht. Dennoch – die Situation war alles andere als entspannt. Die Verkehrsbehörden empfehlen, die Stoßzeiten zu meiden oder frühzeitig zu starten, um den Nerven und den Zeitverlusten entgegenzuwirken.
Wenn man sich all diese Zahlen und die damit verbundenen Erlebnisse ansieht, wird klar: Reisen ist eine Kunst für sich! Ob in der Luft oder auf der Straße – die Mobilität in und um die Schweiz war während des Pfingstwochenendes ein echtes Erlebnis für alle Beteiligten. Wer mehr über Mobilität und Verkehr in der Schweiz erfahren möchte, kann sich auf dieser Seite weiter informieren.