Die Reise zu unseren britischen Nachbarn könnte bald deutlich einfacher werden! Das neue Handelsabkommen zwischen Großbritannien und der Schweiz bringt frischen Wind in die Reisemöglichkeiten für britische Bürger. Nach dem Brexit waren die Hürden für Reisen nach Europa, insbesondere für britische Reisende, durch längere Warteschlangen und biometrische Kontrollen nicht gerade leicht zu überwinden. Doch mit den geplanten E-Gates an den Flughäfen Zürich, Genf und Basel wird ab 2026 ein neuer, zügiger Weg eröffnet. So können britische Passinhaber ganz bequem durch die Sicherheitskontrollen flitzen!

Zusätzlich zur Einführung der E-Gates gibt es auch eine Abschaffung der Mobilfunk-Roaminggebühren, was die Kommunikation während des Aufenthalts in der Schweiz erheblich erleichtert. Endlich keine hohen Gebühren mehr, die einem den Urlaub vermiesen! Und auch die Möglichkeit für britische Fachkräfte, bis zu 90 Tage pro Jahr ohne Visum in der Schweiz zu arbeiten, ist ein echter Gewinn. Das wird vor allem Ingenieuren und Beratern zugutekommen, die in der Schweiz tätig werden möchten.

Ein neuer Horizont für britische Reisende

Die Verhandlungen für das neue Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und Großbritannien dauerten über drei Jahre. Am Montag wurde der Abschluss durch Bundespräsident Guy Parmelin und den britischen Wirtschaftsminister Peter Kyle besiegelt. Dieses Abkommen geht weit über bisherige bilaterale Regelungen hinaus und bietet nicht nur mehr Rechtssicherheit für Dienstleister, sondern auch umfassende Erleichterungen für kleine und mittlere Unternehmen im digitalen Geschäftsverkehr. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein, oder?

Was noch vielversprechender klingt: Der Handel mit Dienstleistungen könnte um etwa 8 Milliarden Franken pro Jahr zunehmen! Das sind ganz schön viele Baguettes und Schokolade, die wir vielleicht bald mehr nach Großbritannien exportieren können. Britische Unternehmen in der Schweiz und umgekehrt dürfen sich über eine stabilere wirtschaftliche Grundlage freuen. Das wird die Beziehungen zwischen den beiden Ländern nicht nur vertiefen, sondern auch die Zusammenarbeit kräftig ankurbeln.

Eine spannende Zukunft

Die Schweiz ist ein wichtiger wirtschaftlicher Partner für das Vereinigte Königreich und hat seit dem Brexit ihre strategische Partnerschaft weiter ausgebaut. Die neuen Regelungen zur Mobilität von Dienstleistungserbringern ermöglichen es Schweizer Fachkräften, ebenfalls relativ unkompliziert im Vereinigten Königreich tätig zu werden. Das Abkommen über die Mobilität von Dienstleistungserbringern (SMA) ist bis Ende 2029 befristet und sieht vor, dass Schweizer Dienstleister bis zu 90 Tage pro Jahr ohne wirtschaftliche Bedarfsprüfung im UK arbeiten können.

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Die Vorfreude auf die Eurostar-Direktverbindungen von London nach Basel, Genf und Zürich, die Anfang der 2030er Jahre geplant sind, lässt das Herz vieler Reisender höherschlagen. Ein Sprung über den Kanal und schon in der Schweiz – das wird ein riesiger Komfort für alle, die gerne schnell zwischen diesen beiden Ländern pendeln möchten! Und mit jährlich rund 800.000 britischen Besuchern in der Schweiz ist klar, dass hier ein großes Interesse besteht.

Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Beziehungen zwischen der Schweiz und dem Vereinigten Königreich weiterentwickeln werden. Das neue Abkommen ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer stabilen und fruchtbaren Partnerschaft. Es zeigt, dass trotz aller Herausforderungen und Unsicherheiten – wie sie der Brexit mit sich brachte – neue Möglichkeiten entstehen können. Wer weiß, vielleicht sind wir bald schon ganz entspannt beim nächsten Kaffee in einem Café am Rhein, während wir die Vorzüge dieser neuen Regelungen genießen. 🍵