Heute ist der 29.06.2026 und in Genf wird es richtig spannend. Die Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA stehen auf der Kippe. Im Mai 2025 trafen sich die Schwergewichte der Handelsverhandlungen – Jamieson Greer, der Handelsbeauftragte unter Trump, Finanzminister Scott Bessent und unsere Bundesratsmitglieder Karin Keller-Sutter und Guy Parmelin. Ein wichtiges Treffen, denn die Zukunft der Handelszölle hing in der Luft.

Die Aufregung dreht sich vor allem um die Zusatzölle, die am 24. Juli 2025 möglicherweise aufgehoben werden könnten. Doch der Teufel steckt im Detail: Im schlimmsten Fall könnten Zölle von bis zu 39 Prozent auf die Schweiz zukommen. Das wäre ein harter Schlag für die Industrie und die Uhrenbranche, die ja hierzulande eine tragende Rolle spielen. Das will die Schweiz unbedingt vermeiden. Greer, ein echter Machtspieler in Trumps Handelsapparat, hat hier das Sagen und spielt eine Schlüsselrolle. Er gilt als sachlich und umgänglich, im Gegensatz zu Howard Lutnick, der manchmal etwas oberflächlich wirkt.

Eine Person mit Einfluss

Greer, ein Mann mit einer interessanten Vita, hat internationale Beziehungen studiert und war sogar Militärjurist bei der US Air Force. Er spricht fließend Französisch und ist praktizierender Mormone – er hat fünf Kinder und bringt viel Erfahrung in die Verhandlungen ein. Im Februar 2025 gab es eine wichtige Entscheidung des US-Obersten Gerichts, das Teile von Trumps Zöllen für unzulässig erklärte. Das hat die Karten im Handel neu gemischt, und Greer ist jetzt gefordert, um eine Neuausrichtung der Handelspolitik zu gestalten.

Die Situation ist angespannt, besonders als Greer der Schweiz im Juni 2025 mit neuen Zusatzzöllen von 12,5 Prozent drohte. Der Grund? Vorwürfe zur Zwangsarbeit. Das hat in der Schweiz für viel Aufregung gesorgt, denn der Bundesrat wies die Anschuldigungen entschieden zurück und stellte klar, dass Zwangsarbeit hierzulande verboten ist. Diplomatische Quellen berichten, dass Trump Greer viel Spielraum lässt – vielleicht, weil er mit anderen Themen beschäftigt ist. Das könnte dem Verhandlungsgeschick von Greer zugutekommen.

Hoffnung auf einen Kompromiss

Inmitten all der Unsicherheit gibt es dennoch Hoffnungen auf vernünftige Verhandlungen. Guy Parmelin hat sich vorsichtig optimistisch geäußert, aber die Situation bleibt fragil. Die Schweizer Wirtschaft hält den Atem an, während die Gespräche weitergehen. Es ist ein ständiges Hin und Her, ein Tanz auf dem Drahtseil, bei dem jeder Schritt wohlüberlegt sein muss.

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Um die Lage weiter zu beleuchten: Jüngste Nachrichten deuten darauf hin, dass die Schweiz und die USA in den letzten Monaten an einer Einigung gearbeitet haben, um den Zollstreit zu entschärfen. Das wäre eine positive Wendung, die vielen Unternehmen und Arbeitnehmenden in der Schweiz zugutekommen könnte. Weitere Informationen dazu findet man auf den Seiten von Spiegel.de.

In dieser unruhigen Zeit bleibt es abzuwarten, ob die Verhandlungen das gewünschte Ergebnis bringen. Die kommenden Wochen könnten entscheidend sein für die Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und den USA. Die Hoffnung stirbt zuletzt, und vielleicht gibt es bald Grund zur Freude.