Tradition trifft Leidenschaft: Das Eidgenössische Schützenfest in Freiburg
Heute ist der 4. Juli 2026 und in Freiburg wird das Eidgenössische Schützenfest gefeiert. Ein Spektakel, das nicht nur die Schützinnen und Schützen in seinen Bann zieht, sondern auch zahlreiche Besucher anlockt. Rund 36.000 Teilnehmer sind erwartet, und die Atmosphäre ist geladen mit Aufregung und Vorfreude. Die letzten Tage waren ein wahres Fest der Präzision und Teamgeist. Mit einem Budget von etwa 14 Millionen Franken und einer Vielzahl an Helfern – etwa 5.000 – wurde hier alles auf die Beine gestellt, was das Schützenherz begehrt.
Das Event findet in diesem Jahr in Graubünden statt, und das Motto „Tradition und Passion“ zieht sich durch alle Facetten des Festes. Von den Schießständen bis zu den festlich geschmückten Pavillons spürt man die Verbundenheit der Schützen mit ihrer Tradition. Man denkt daran, dass dieses Schützenfest alle fünf Jahre stattfindet – die vierte Austragung in Graubünden nach 1842, 1949 und 1985. Diesmal ist es sogar die erste dezentrale Austragung mit Wettkämpfen an 20 verschiedenen Schießplätzen!
Ergebnisse des Ständematch
Der Ständematch ist nun abgeschlossen, und es gibt einiges zu berichten. Der erfolgreichste Kanton in der Gewehr 300m 3-Stellung Elite Sport war Bern. Mit einer beeindruckenden Gesamtpunktzahl von 1745 Punkten sicherte sich die Mannschaft Freiburg 2 den ersten Platz, nur einen Punkt voraus vor Zürich 1. St. Gallen sicherte sich den dritten Platz. In der Einzelwertung trumpfte Marta Szabo aus Freiburg auf, die mit 586 Punkten die Beste war. Ihr Teamkollege Simon Maag folgte auf dem zweiten Platz und Pascal Bachmann-Senti aus Zürich schloss das Treppchen ab.
Eine besondere Geschichte steckte hinter diesem Erfolg: Marta Szabo und Simon Maag, zwei enge Freunde, traten gemeinsam mit Nicolas Krainer an. Obwohl sie eigentlich in der Elite-Kategorie starten sollten, wurden sie aufgrund der geringen Anzahl an Teams in die Elite integriert. Krainer, der mit Szabo liiert ist, beschrieb den Sieg als „Traum“. Man spürt die Emotionen, die hier eine Rolle spielen, und das macht die Wettkämpfe umso herzlicher.
Die jungen Talente
Ganz besonders spannend war der Wettkampf der U21, wo sich die jungen Talente aus Uri, wie Germara Renggli und Carlo Wipfli, mit voller Konzentration und Leidenschaft dem Schießsport stellten. In der Einzelwertung Gewehr 50m 3-Stellung holte sich Vivien Jäggi aus Solothurn mit 590 Punkten den Kantonstitel. Die Schützen betonen immer wieder, wie wichtig Gemeinschaft und persönliches Wachstum für sie sind – das ist einfach inspirierend!
Die Atmosphäre im Schießstand ist einmalig. Man hört das leise Knacken der Gewehrläufe, das Zischen der Luft bei jedem Schuss und spürt die Anspannung in der Luft. Die jungen Schützen sind nicht nur hier, um Medaillen zu gewinnen; sie sind hier, um sich weiterzuentwickeln und die Tradition des Schießsports lebendig zu halten.
Ein Fest der Gemeinschaft
Das Eidgenössische Schützenfest ist mehr als nur ein Wettkampf – es ist ein großes gemeinschaftliches Ereignis, das die Menschen zusammenbringt. Die Vorfreude auf das große Finale am 3. Oktober 2026, wenn die Festsieger bekanntgegeben werden, ist spürbar. Die 1.113 Gaben im Gabentempel warten nur darauf, von den erfolgreichsten Schützinnen und Schützen in Empfang genommen zu werden.
Es wird spannend, wie sich die weiteren Wettkämpfe entwickeln werden. Die Stimmung könnte nicht besser sein, und die Schützen sind bereit, ihr Bestes zu geben – für ihren Kanton, für ihre Freunde und vor allem für die Tradition, die sie so leidenschaftlich vertreten. Wer weiß, vielleicht wird der nächste Schützenkönig oder die nächste Königin hier in Freiburg gekrönt!
