Neuanfang in Freiburg: SC-Frauen setzen auf frischen Wind und Talente für die kommende Saison
Heute ist der 6.07.2026 und in Freiburg ist die Aufregung groß! Die SC-Frauen haben sich in die Vorbereitung für die kommende Saison 2026/27 gestürzt. Ein neuer Trainer, eine frische Mannschaft und jede Menge Vorfreude liegen in der Luft. Coach Marco Konrad, der die Nachfolge von Edmond Kapllani antritt, hat vor dem Trainingsauftakt am Montagmorgen gleich elf Spielerinnen vorgestellt. Das Team ist bereit, den nächsten Schritt zu gehen – und wir sind gespannt, wie sich das entwickeln wird!
Besonders spannend ist die Integration von vier Talenten aus dem eigenen Nachwuchs, die nun im Bundesliga-Kader stehen: Anna Reimann, die als Torhüterin glänzen möchte, sowie Zoe Schick, Johanna Hebben und Weena Simmen, die allesamt ihre Chance auf dem Platz nutzen wollen. Gleichzeitig hat der SC Freiburg externe Neuzugänge verpflichtet, die frischen Wind ins Spiel bringen sollen. Unter ihnen sind Lorena Barth und Lina von Schrader, beide Torhüterinnen und jeweils vom FC Aarau und RB Leipzig, sowie Jana Vojteková aus der Abwehr, die vom FC Basel kommt.
Ein neuer Wind weht durch Freiburg
Marco Konrad, der zuletzt als Co-Trainer bei der SpVgg Greuther Fürth tätig war, zeigt sich voller Enthusiasmus und hat bereits klargestellt, dass ihm Teamarbeit, Vertrauen und Wertschätzung sehr wichtig sind. „Ich freue mich darauf, die Spielerinnen besser kennenzulernen“, sagt er. Das ist auch nötig, denn einige Spielerinnen müssen aufgrund von Verletzungen oder anderen Umständen, wie Laura Benkarth, die schwanger ist, und Zoe Schick mit einem Kreuzbandriss, vorerst passen. Tessa Blumenberg ist in Rehabilitation, und auch Maj Schneider, Mia-Lena Maas und Emma Memminger sind momentan mit der U19-Europameisterschaft in Bosnien und Herzegowina beschäftigt.
Die SC-Frauen haben sich für die kommenden sechs Wochen ein straffes Programm vorgenommen. Es stehen mehrere Testspiele an, die alle öffentlich sind. Die ersten Begegnungen sind gegen den FC Basel am 11. Juli, gefolgt von einem Match gegen den FC Luzern am 18. Juli. Auch der FC Zürich wird am 28. Juli gefordert, bevor es zum 1. FC Nürnberg am 6. August im Trainingslager geht. Den Abschluss der Vorbereitungen bildet das Spiel gegen FCO Dijon am 14. August. Livestreams wird es keine geben, also am besten selbst vorbeischauen!
Ein Blick in die Zukunft
Die Entscheidung, von Kapllani getrennt zu werden, fiel nach einer umfassenden Saisonanalyse. Der Verein und der Trainer trennen sich in „beidseitigem Einvernehmen“. Birgit Bauer-Schick, die Bereichsleiterin für Frauen- und Mädchenfußball, ist überzeugt von Konrads Fachwissen und Leidenschaft. Es bleibt abzuwarten, ob er das Team in neue Höhen führen kann. Die Erwartungen sind hoch, nicht zuletzt, weil Kapllani in der letzten Saison den 8. Platz erreichte.
Die Vorfreude auf die neue Saison ist greifbar. Mit frischen Gesichtern, einer neuen Vision und einem klaren Ziel, den nächsten Schritt zu gehen, schaut Freiburg optimistisch in die Zukunft. Die Aufstellung ist vielversprechend, die Stimmung ist gut und die Fans dürfen sich auf spannende Spiele freuen. Das Abenteuer beginnt!
