Heute, am 25.06.2026, hat die Hautkrankheit Krätze, auch bekannt als Skabies, in Freiburg und Waadt für Aufregung gesorgt. Hierbei handelt es sich um eine ansteckende Krankheit, verursacht durch winzige Krätzemilben, die sich in die oberste Hautschicht eingraben und einen unerträglichen Juckreiz auslösen. Die Symptome sind besonders nachts unangenehm, und das Unbehagen führt oft dazu, dass Betroffene verzweifelt nach Linderung suchen. Ein interkantonales Spital in Payerne hat bereits eine Spezial-Sprechstunde eingerichtet, um den zahlreichen Verdachtsfällen nachzugehen. Interessanterweise wird die Wartezeit für eine Untersuchung auf satte 4 bis 5 Stunden geschätzt – da bleibt einem kaum Zeit für die eigenen Sorgen!

In den letzten Tagen sind mehrere Fälle von Krätze in Familien, Schulen, Kindertagesstätten und spezialisierten Institutionen gemeldet worden. Obwohl es viele Verdachtsfälle gibt, wurden nur 2 bis 3 bestätigte Fälle aus Hunderten von Untersuchungen in der vergangenen Woche festgestellt. Das klingt fast beruhigend, oder? Dennoch ist es wichtig, wachsam zu bleiben. Nicht jede juckende Hautveränderung ist gleich Krätze. Andere Gründe können Insektenstiche, Allergien oder sogar Sonnenallergien sein. Tatsächlich leiden weniger als 2% der Patienten mit Juckreiz und Hautausschlag an Krätze. Das ist eine kleine Erleichterung für alle, die sich kratzen!

Wie wird Krätze übertragen?

Die Übertragung erfolgt in der Regel durch engen Hautkontakt. Ein kurzer Händedruck reicht nicht aus, um sich anzustecken. Krätzemilben haben eine Lebensdauer von 4 bis 6 Wochen auf dem Menschen und bevorzugen warme Regionen wie zwischen den Fingern oder in der Achselgegend. Besonders bei Kindern sollte darauf geachtet werden, dass sie nach der Einnahme des Medikaments 24 Stunden später wieder zur Schule gehen können – das ist praktisch. Das Medikament wird für alle betroffenen Personen und deren engen Kontaktpersonen empfohlen. Und wer denkt, dass Krätze nur ein Problem der Hygiene ist, irrt sich gewaltig. Die Zahl der Krätze-Fälle nimmt seit Jahren zu!

Diagnosen werden in der Regel mithilfe eines Dermatoskops gestellt, indem die Milben oder ihre Gänge nachgewiesen werden. Die Behandlung erfolgt mit Anti-Milben-Mitteln wie Permethrin, die auf die Haut aufgetragen oder eingenommen werden. Und hier wird’s interessant: Nach der Behandlung kann Juckreiz weiterhin bestehen, was als postskabiöses Ekzem bezeichnet wird. Hygienemaßnahmen sind ebenfalls unerlässlich, um die Ausbreitung zu verhindern. Wäsche sollte bei 60 Grad gewaschen und Textilien am besten in Plastiksäcken aufbewahrt werden.

Ein Blick in die Zukunft

Wie sieht es mit Meldepflichten aus? In Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und Pflegeheimen müssen Krätze-Fälle dringend gemeldet werden, damit Erkrankte diese Einrichtungen nicht betreten, bis keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Die Krankheit, die weltweit auftritt, ist vor allem in tropischen Regionen verbreitet, aber auch hier in unserer schönen Schweiz ist sie längst angekommen. Die Situation bleibt angespannt, und die Behörden beobachten die Entwicklung mit Argusaugen.

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Ein bisschen Hoffnung gibt’s dennoch: Krätze ist nicht gefährlich, und die Behandlung ist effektiv. Wer also unter starkem Juckreiz leidet, sollte nicht zögern, sich untersuchen zu lassen. Schließlich geht es um die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden aller in der Umgebung. Die nächste Sprechstunde im Spital in Payerne wartet schon!