Heute ist ein spannender Tag in Freiburg! Die politischen Wellen schlagen hoch, denn die Mitte-Partei und die Sozialdemokraten (SP) haben ihre Kandidierenden für die Staatsratswahlen nominiert. Am 30. Mai 2026 ist ein Datum, das man sich merken sollte, denn es stehen wichtige Wahlen an. Die Mitte hat ein starkes Duo aufgestellt: Marie-France Roth Pasquier, die 58-jährige Nationalrätin und Gemeinderätin aus Bulle, und Markus Julmy, 54 Jahre alt, Sensler Grossrat. Roth Pasquier schaffte es im ersten Wahlgang direkt ins Ziel, während Julmy im dritten Wahlgang gegen drei weitere Kandidierende kämpfen musste, um sich den Platz zu sichern.

Ein wenig Wehmut schwingt mit, denn die amtierenden Mitte-Staatsräte Jean-Pierre Siggen und Olivier Curty treten im Herbst nicht mehr an. Das bedeutet frischer Wind, aber auch einen Wechsel, der die politische Landschaft beeinflussen könnte. Die Mitte hat sich in eine Allianz mit der FDP und der SVP begeben. Die FDP schickt ihre bisherigen Staatsräte Didier Castella und Romain Collaud ins Rennen, während Philippe Demierre von der SVP sich zur Wiederwahl stellt und in diesem Jahr den Staatsrat präsidiert.

Die Sozialdemokraten und ihre Pläne

Die SP hingegen setzt auf ein starkes Trio. Per Akklamation nominierten sie Lise-Marie Graden, die Sarine-Oberamtfrau, Kirthana Wickramasingam, Grossrätin und Gemeinderätin von Bulle, sowie Stephanie Tschopp, Gemeinderätin aus Schmitten. Ihr Ziel? Den Sitz des zurücktretenden Jean-François Steiert halten und einen weiteren Sitz zurückgewinnen, den sie 2021 an die Grünen verloren haben. Die SP-Kandidatinnen haben sich zudem mit der bisherigen grünen Staatsrätin Sylvie Bonvin-Sansonnens und dem Grossrat Vincent Pfister verbündet. Die linke Allianz verfolgt das klare Ziel, drei der sieben Regierungssitze zu erringen. Ein ambitioniertes Vorhaben, das die politischen Kräfte in Freiburg neu sortieren könnte.

Die Wahlen sind auf den 8. November 2026 angesetzt, und ein zweiter Wahlgang könnte am 29. November stattfinden, falls nötig. Apropos Wahlen – ab dem 1. Juli 2026 gibt es eine interessante Neuerung: ein einheitlicher amtlicher Wahlzettel für alle Majorzwahlen, einschließlich Ständerat und Staatsrat. Alle Kandidierenden werden auf einem einzigen Zettel aufgeführt, was die Auswahl für die Wähler erheblich erleichtert. Man kann die Kästchen neben den Namen ankreuzen – einfach und übersichtlich. Bei offenen Wahlen gibt es sogar die Möglichkeit, für jede wählbare Person zu stimmen. Ein Fortschritt, der hoffentlich zu einer höheren Wahlbeteiligung führt!

Wichtige Fristen und Regelungen

Für den zweiten Wahlgang am 29. November 2026 gibt es spezifische Anpassungen. Wenn eine kandidierende Person zurücktritt, beeinflusst das nicht die nachfolgenden Personen auf der Liste. Nur Parteien, die im ersten Wahlgang teilgenommen haben, dürfen eine Liste für den zweiten Wahlgang einreichen. Die Fristen sind ebenfalls entscheidend: Die Listen müssen bis zum 11. November 2026 eingereicht werden – und das geht bis zum Nachmittag des gleichen Tages. Die Vorbereitungen für die Wahlen laufen also auf Hochtouren, und die politischen Organisationen müssen ihre Wahlkampfbudgets im Blick behalten, besonders wenn diese über 10.000 Franken liegen.

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Ein zusätzliches Augenmerk liegt auf der Transparenz der Finanzierung. Seit dem 23. Oktober 2022 müssen politische Parteien in der Bundesversammlung jährlich ihre Einnahmen und Zuwendungen über 15.000 Franken pro Person und Jahr offenlegen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die Integrität unserer politischen Landschaft zu wahren. Die Offenlegungspflichten gelten erstmals für das Jahr 2023, und man darf gespannt sein, wie viel die verschiedenen Parteien in ihre Kampagnen investieren. Die SP beispielsweise hat im Jahr 2023 bereits 9,03 Millionen Franken an Einnahmen verzeichnet, während die SVP mit 5,94 Millionen Franken folgt. Die Konkurrenz schläft nicht!

In diesem politischen Klima ist es spannend zu beobachten, wie sich die Wahlen entwickeln werden. Freiburg steht vor einem entscheidenden Moment, der nicht nur die lokale, sondern auch die kantonale Politik prägen wird. Die kommenden Monate versprechen aufregende Diskussionen und möglicherweise auch einige Überraschungen. Halten wir uns bereit für einen heißen Wahlkampf!