Heute ist der 7. Mai 2026, und während sich die ersten Sonnenstrahlen über Freiburg legen, gibt es erfreuliche Nachrichten aus dem Kanton. Im April 2026 verzeichnete der Kanton Freiburg eine Arbeitslosenquote von 2,7 %. Das ist ein kleiner Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat. So sind die Zahlen für die Arbeitslosen auf 4916 Personen gesunken, was einen Rückgang um 236 Personen im Vergleich zu März bedeutet. Diese Entwicklung lässt aufatmen, auch wenn wir im Vergleich zum April 2025 einen Anstieg um 239 Personen sehen müssen.
In der Detailanalyse zeigt sich, dass die Arbeitslosigkeit in allen Bezirken des Kantons zurückgegangen ist. Der Bezirk Saane hat eine Quote von 3,7 % (minus 0,1 Prozentpunkte), während die Glane mit 2,4 % und der Sense-Bereich mit nur 1,4 % glänzen. Im Seebezirk liegt die Arbeitslosenquote bei 2,0 %, und auch die Broye mit 2,7 % hat sich um 0,2 Prozentpunkte verbessert. Doch trotz dieser positiven Nachrichten bleibt der Arbeitsmarkt durch weltweite Handelsspannungen und geopolitische Risiken geschwächt.
Stellensuchende im Fokus
Insgesamt gibt es im Kanton Freiburg 9719 Stellensuchende – ein Rückgang um 345 im Vergleich zu März 2026, aber ein Anstieg um 571 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Die Stellensuchendenquote liegt nun bei 5,4 %, was ebenfalls einen Rückgang um 0,2 Prozentpunkte bedeutet. Diese Quote umfasst nicht nur die Arbeitslosen, sondern auch jene, die in Zwischenverdiensten arbeiten oder an aktiven Maßnahmen teilnehmen. Ein detailliertes Bild, das die Realität des Arbeitsmarktes in Freiburg widerspiegelt.
Der Bau hat hierbei besonders profitiert, denn das Gewerbe verzeichnet den stärksten Rückgang der Arbeitslosenzahl, sicherlich auch bedingt durch saisonale Effekte. Die Aufträge fliegen einem förmlich zu, die Kräne drehen sich und die Baustellen sind gut besucht. Es tut schon gut zu sehen, dass es wieder vorwärts geht. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die geopolitischen Unsicherheiten auf die zukünftige Entwicklung auswirken werden.
Ein Blick auf die Zahlen
Die Berechnungen basieren seit Juni 2025 auf einem 3-Jahres-Pooling des Bundesamts für Statistik – das gibt den Zahlen eine gewisse Stabilität, auch wenn die Realität manchmal rau sein kann. Die Arbeitslosenquote erlaubt es, die Kantone miteinander zu vergleichen, während die Stellensuchendenquote ein differenzierteres Bild der Lage bietet. Und das ist wichtig, denn der Arbeitsmarkt ist nun mal ein komplexes Gebilde, das mehr ist als nur Zahlen.
Die sinkenden Quoten sind ein Lichtblick, und es bleibt zu hoffen, dass dieser positive Trend anhält. Schließlich wollen wir alle, dass Freiburg ein Ort ist, wo Arbeit nicht nur ein Wort ist, sondern auch eine echte Möglichkeit für viele Menschen darstellt. Jeden Tag packen die Leute an, und diese Mühe sollte sich irgendwann auszahlen. Irgendwie muss es weitergehen – für alle.