Heute ist der 2.05.2026 und die Fussballwelt blickt nach Freiburg, wo Borussia Dortmund ein eindrucksvolles 4:0 gegen den SC Freiburg feierte. Mit diesem Sieg haben sich die Dortmunder die Teilnahme an der Champions League für die nächste Saison gesichert. Nach zwei schwachen Leistungen und dem Titelgewinn von Bayern München war dieser Sieg ein regelrechter Befreiungsschlag für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac.
Von Beginn an zeigte Dortmund, dass sie die Kontrolle über das Spiel übernehmen wollten. In der ersten Halbzeit dominierten sie mit knapp 67% Ballbesitz und erzielten drei Tore. Serhou Guirassy, der sich in dieser Saison als wertvoller Spieler erwiesen hat, eröffnete das Torfestival bereits in der 15. Minute. Rami Bensebaini, der sich trotz einer Knöchelverletzung nicht von der Spielfläche vertreiben ließ, trug entscheidend zum Erfolg bei, indem er in der 34. Minute selbst traf und zuvor in der 8. Minute Maximilian Beier assistierte.
Freiburgs Bemühungen und strittige Szenen
Der SC Freiburg hingegen hatte es schwer, sich ins Spiel zu finden. Ihre Angriffe blieben oft harmlos, und sie konnten nur einen einzigen Schuss auf das Tor im ersten Durchgang verzeichnen. Ein vermeintliches Tor von Lukas Kubler in der zweiten Halbzeit wurde durch den VAR annulliert, was die Freiburger Hoffnungen weiter dämpfte. In den letzten Minuten des Spiels hatte Freiburg noch einige Gelegenheiten, doch sowohl Höler als auch Irié scheiterten an Dortmunds Keeper Kobel, der einen ruhigen Job hatte.
Den Schlusspunkt setzte Fabio Silva kurz vor dem Abpfiff mit einem Treffer, der aus einer beeindruckenden 11-Pass-Sequenz resultierte. Diese Leistung zeigte, dass Dortmund in diesem Spiel einige der besten Fussballmomente der letzten Monate aufblitzen ließ. Mit mehreren Wechseln in der Aufstellung, darunter auch die neuen Starter Guirassy, Bensebaini und Inacio, bewies Kovac, dass er bereit war, frischen Wind ins Team zu bringen. Trotz einer negativen Bilanz gegen Teams aus den oberen Tabellenregionen gelang es Dortmund, diese Herausforderung zu meistern und die nötigen Punkte für die Champions-League-Qualifikation einzufahren.
Freiburg, das dringend Punkte im Kampf um Europa benötigte, steht nun unter Druck, da sie punktgleich mit Frankfurt sind. Die kommenden Spiele werden für beide Teams entscheidend sein, und es bleibt abzuwarten, ob Dortmund diesen Aufschwung mitnehmen kann.