Heute ist der 5. Mai 2026, und in der Stadt Bern ist die Sorge um eine junge Frau spürbar. Abrar Bin Ramadan, 26 Jahre alt, wird seit Samstag vermisst. Ihre Familie und Freunde sind in großer Sorge, denn seit dem letzten Sichtungspunkt in einem Zug nach Interlaken gibt es keine weiteren Hinweise auf ihren Verbleib. Die Kantonspolizei Bern hat bereits umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet, doch bislang blieb jeder Versuch, sie zu finden, erfolglos.
Alles begann am Samstagmorgen um ungefähr 9:30 Uhr, als Abrar den Zug in Bern bestieg. Sie hatte eine Wanderung vom Harderkulm zum Augstmatthorn geplant, eine Tour, die viele Bergliebhaber anzieht. Doch auf dem Weg dorthin wurde sie zuletzt auf Höhe von Spiez gesehen. Danach? Nichts. Keine Spur, kein Lebenszeichen – nur das beklemmende Gefühl der Ungewissheit. Der Montag, der 4. Mai, brachte dann die Meldung über ihr Verschwinden.
Ein Aufruf zur Mithilfe
Die Kantonspolizei hat einen Zeugenaufruf gestartet. Sie bitten alle, die sich in Interlaken oder auf der Route zwischen Harderkulm und Augstmatthorn aufgehalten haben, sich zu melden. Vielleicht hat jemand etwas gehört oder gesehen, das zur Klärung des Falls beitragen könnte. Abrar spricht fließend Deutsch und Arabisch, ist etwa 170 cm groß und hat eine schlanke Statur. Sie trug ein schwarzes Kopftuch, dunkle lange Hosen und weiße Turnschuhe. Ihr schwarzer Rucksack könnte auch Hinweise auf ihren Verbleib geben.
Die Ermittler arbeiten rund um die Uhr, und die Bevölkerung ist aufgerufen, wachsam zu sein. Hinweise können unter der Telefonnummer +41 33 225 31 31 gemeldet werden. Jede noch so kleine Information könnte entscheidend sein.
Ein tiefes Gefühl der Verzweiflung
Es ist schwer, sich in die Lage der Angehörigen hineinzuversetzen. Die Ungewissheit nagt an einem, lässt einen nicht zur Ruhe kommen. Freunde beschreiben Abrar als lebensbejahend, abenteuerlustig und immer für einen Spaß zu haben. Jetzt, wo sie vermisst wird, bleibt nur die Hoffnung, dass sie bald gefunden wird. Die Natur rund um Interlaken kann zwar atemberaubend sein, sie kann aber auch unbarmherzig sein, besonders für jemanden, der sich möglicherweise in einer Notlage befindet.
Die Situation ist angespannt, und alle sind aufgerufen, sich zu beteiligen. Das Schicksal von Abrar könnte in den Händen der Menschen liegen, die die Berge und Täler dieser Region durchstreifen. Vielleicht ist das ein Aufruf an die Gemeinschaft, sich zusammenzuschließen und zu helfen, wo es nur geht.