Heute ist der 17.05.2026 und wir blicken auf die faszinierende Reise eines Mannes, der mit seinen Sushi-Pralinen die Herzen der Berner erobert hat. Yusuke Nozawa, 42 Jahre alt, wagte vor einigen Jahren den Sprung in die Selbständigkeit und eröffnete sein Take-Away Mikuri in Bümpliz. Doch dieser Schritt war alles andere als einfach, denn die Corona-Pandemie stellte ihn vor große Herausforderungen. Wer hätte gedacht, dass gerade in dieser Krisenzeit sein Konzept so richtig durchstarten würde? Die Menschen suchten nach neuen Geschmackserlebnissen und fanden sie bei Nozawa.
Ursprünglich in Wankdorf gestartet, hat Mikuri schnell an Beliebtheit gewonnen und eine treue Stammkundschaft aufgebaut. Die Kombination aus Sushi-Pralinen, Bowls und warmen Speisen hat sich als echter Hit entpuppt. Yusuke Nozawa, der 2008 als junger Koch aus Japan in die Schweiz kam, hat in verschiedenen japanischen Restaurants in Basel und Bern gearbeitet. Diese Erfahrungen haben ihm das nötige Know-how gegeben, um sich nun selbstständig zu machen. Und das mit Erfolg!
Ein neues Zuhause für die japanische Küche
Jetzt ist es an der Zeit für den nächsten Schritt. Nozawa sucht ein größeres Lokal, um ein eigenes Restaurant zu eröffnen und noch mehr von der traditionellen japanischen Küche anzubieten. Als ausgebildeter Kaiseki-Koch hat er eine Leidenschaft für die gehobene, japanische Kochkunst. In Bern, wo er seit 18 Jahren lebt und sich zu Hause fühlt, möchte er einen Ort schaffen, an dem seine Gäste nicht nur speisen, sondern auch in die Kultur und Geschichte der japanischen Küche eintauchen können.
Die Idee, ein Restaurant zu eröffnen, wird durch den Erfolg von Mikuri und die wachsende Nachfrage nach authentischer japanischer Küche immer greifbarer. Vielleicht wird sein neues Restaurant ja ein Ort, an dem auch die Philosophie des „Kappo“ – also das „Schneiden und Kochen“ – Einzug hält. So wie im Seam, einem neuen Kappo-Restaurant in Zürich, wo der Chefkoch Yusuke Katayama traditionelle japanische Handwerkskunst mit moderner Raffinesse verbindet. Dort kommen saisonale Schweizer Produkte und Techniken aus Osaka und Kyoto zum Einsatz. Die Atmosphäre ist klar, warm und einladend – es klingt nach einem perfekten Ort für Liebhaber der japanischen Cuisine.
Ein Hauch von Japan in Bern
Wir sind gespannt, wie sich die kulinarische Landschaft in Bern entwickeln wird, wenn Nozawa seinen Traum verwirklicht. Die Spezialitäten im Seam, wie das frittierte Austern-Tempura oder das Kagoshima Wagyu Katsu Sando, zeigen, wie kreativ und vielfältig die japanische Küche ist. Man fragt sich, welche Kreationen Yusuke Nozawa in sein neues Restaurant bringen wird. Vielleicht wird es ja auch eine Verbindung aus traditioneller japanischer Küche und regionalen Zutaten geben.
Der Weg ist noch lang, aber die Vorfreude auf ein neues gastronomisches Erlebnis in Bern ist schon jetzt spürbar. Yusuke Nozawa hat mit Mikuri einen ersten Schritt gemacht, und wir dürfen gespannt sein, was als Nächstes kommt. So oder so – die Berner dürfen sich auf einen weiteren kulinarischen Genuss freuen!