Die Kantonspolizei Bern hat beschlossen, ihr Auswahlverfahren für Polizeiberufe grundlegend zu reformieren. Ab April 2027 wird es Bewerbenden möglich sein, ihre Anträge für die Polizeischule in Hitzkirch ganzjährig einzureichen. Damit werden die bisherigen fixen Bewerbungsfristen abgeschafft, was die Wartezeiten im Auswahlprozess erheblich verkürzt. Statt weniger fester Zeitfenster werden künftig zehn Auswahlverfahren pro Jahr angeboten. Diese Änderungen sind Teil eines umfassenden Plans, um die Attraktivität und Effizienz des Verfahrens zu steigern, ohne dabei die Anforderungen an die Bewerberinnen und Bewerber zu senken.

Ein wesentlicher Punkt dieser Reform ist die Streichung der Prüfungsfächer Allgemeinwissen und Französisch aus dem Auswahlverfahren. Dieser Schritt könnte vor allem für jene Bewerbenden von Vorteil sein, die sich bislang mit den sprachlichen Anforderungen schwergetan haben. Zukünftig werden die Assessments nach der Aufnahmeprüfung durchgeführt, und die Bewerbenden können mit einer provisorischen Zusage etwa einen Monat nach dem Prüfungstermin rechnen. Der endgültige Entscheid erfolgt spätestens nach zwei Monaten.

Die Polizeischule Bern: Ausbildung auf hohem Niveau

Die Polizeischule Bern, die zentrale Ausbildungsstätte für Polizistinnen und Polizisten im Kanton Bern, bietet eine praxisnahe Ausbildung, die Theorie und Praxis vereint. Die Ausbildung umfasst wesentliche Themen wie Rechtsgrundlagen, Deeskalationstechniken und investigative Fertigkeiten. Die enge Zusammenarbeit mit der Berner Kantonspolizei gewährleistet hohe Standards im Einsatz- und Ermittlungsdienst.

Die Zugangsvoraussetzungen sind klar definiert: Bewerbende müssen die Staatsangehörigkeit der Schweiz oder eine gültige Aufenthaltserlaubnis besitzen sowie in guter körperlicher Verfassung sein. Zudem sind klare Kommunikationsfähigkeiten in Deutsch Voraussetzung, wobei zusätzliche Sprachkenntnisse vorteilhaft sind. Ein einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis sowie Eigenschaften wie Motivation, Teamfähigkeit und Integrität runden das Profil ab.

Der Weg zur Polizistin oder zum Polizisten

Die polizeiliche Grundausbildung dauert insgesamt zwei Jahre und gliedert sich in zwei Phasen: die Ausbildungsphase an der Polizeischule und die praktische Phase im Lehrverband. Nach der Polizeischule erfolgt der Einsatz im Korps der Kantonspolizei Bern, wo die Absolventen in den Polizeialltag eintauchen und ihre Kompetenzen weiterentwickeln. Ergänzende Ausbildungen vertiefen das Wissen und eröffnen spezialisierte Karrierewege.

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Die Absolventen haben vielfältige Möglichkeiten, sich innerhalb der Polizei zu spezialisieren, sei es im Verkehrs- und Patrouillendienst, im Ermittlungsdienst oder in der Sicherheitsarbeit bei Großereignissen. Auch Führungs- und Ausbildungsprogramme stehen ihnen offen, wenn sie das Potential dazu zeigen.

Ein Blick in die Zukunft

Die Anpassungen im Auswahlverfahren sind nicht zuletzt eine Reaktion auf die gesunkene Zahl der Bewerbungen im zweiten Pandemiejahr und die gestiegenen Rekrutierungsziele aufgrund zusätzlicher politisch bewilligter Stellen. Die Kantonspolizei Bern möchte durch diese Maßnahmen nicht nur die Zahl der Bewerbungen erhöhen, sondern auch die Qualität der Ausbildung und der zukünftigen Polizeiarbeit im Kanton Bern sichern.

Für Interessierte, die sich für eine Karriere bei der Polizei interessieren, ist es ratsam, sich frühzeitig zu informieren, ein Fitnessprogramm zu beginnen und relevante Dokumente zusammenzustellen. Wer praktische Erfahrungen im Sicherheitsbereich sammelt, hat gute Karten, um im Auswahlverfahren der Polizeischule Bern erfolgreich abzuschneiden.

Für weiterführende Informationen über die Ausbildungsangebote und Bewerbungsmöglichkeiten kann die offizielle Website der Berner Kantonspolizei besucht werden: Polizeischule Bern.