Feuerwerk oder Grillfest? Basels kreative Antwort auf das Feuerverbot am 1. August
Heute ist der 23.07.2026 und während die Vorbereitungen für die Bundesfeiern am 1. August in vollem Gange sind, gibt es in der Region Basel eine unerwartete Wende. Ein Feuerverbot im und um den Wald, das seit Mitte Juli gilt, sorgt dafür, dass die Feierlichkeiten dieses Jahr anders aussehen werden. Der große Regen bleibt aus, und die Trockenheit stellt eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Das bedeutet: keine Raketen, kein Feuerwerk, kein Höhenfeuer. Das ist schon irgendwie schade, oder?
Die Regierungsstatthalterämter haben ein generelles Feuerwerksverbot für das gesamte Kantonsgebiet erlassen. Das betrifft nicht nur die großen Feuerwerkskörper, sondern auch die kleinen, wie Kleinst-Knallkörper und sogar Wunderkerzen. Wer also auf den bunten Himmel über Basel gehofft hat, wird enttäuscht werden. Grillieren ist allerdings erlaubt – ja, das ist ein kleiner Lichtblick! Holzkohle-, Gas- oder Elektrogrills dürfen verwendet werden, solange sie in fest eingerichteten Feuerstellen stehen. Aber aufpassen: offenes Feuer im Wald ist ein absolutes No-Go!
Feuerverbot und seine Konsequenzen
Das generelle Feuerwerksverbot ist kein Spaß. Es gilt für das Zünden sämtlicher pyrotechnischen Gegenstände, inklusive Himmelslaternen und Zuckerstöcke. Und wer sich nicht daran hält, der muss mit Bussen bis zu 20.000 Franken rechnen. Das ist schon ein bisschen einschüchternd, oder? Aber die Gesundheit und Sicherheit stehen an erster Stelle. Die Situation wird am 6. August neu beurteilt – ob sich die Lage bis dahin entspannt, bleibt abzuwarten.
Das Verbot richtet sich übrigens nicht gegen Geschäfte, die dürfen nach wie vor Feuerwerk verkaufen. Da kommt es vielleicht zu einer seltsamen Situation: Die Geschäfte bieten Feuerwerk an, aber die Leute dürfen es nicht zünden. Ein bisschen wie ein Kind, das ein Spielzeug bekommt, aber nicht damit spielen darf. Und die Lampions und Fackeln, die sind erlaubt! Das bringt doch ein bisschen Farbe in die Feierlichkeiten, auch wenn es nicht das Gleiche ist wie ein großes Feuerwerk.
Feste im Zeichen der Sicherheit
Die Vorbereitungen für den 1. August laufen weiter, und die Menschen sind kreativ! Es wird gegrillt, und die Nachbarn treffen sich um die Feuerstellen. Man kann sich schon vorstellen, wie die Atmosphäre trotzdem lebendig bleibt. Vielleicht wird das Grillen ja die Hauptattraktion, während man den Funken der Kohlen zuschaut. Ein Aufruf zu großer Vorsicht ist dennoch angebracht: Feuer immer beobachten und Funkenwurf sofort löschen. Und wenn der Wind weht, einfach die Finger von Feuer lassen. Das ist ein guter Tipp – oder eher eine Lebensweisheit?
Die Entscheidung des Regierungsstatthalteramts soll Planungssicherheit für den 31. Juli und den 1. August schaffen. Es bleibt spannend, wie die Menschen in Basel auf diese ungewohnte Situation reagieren werden. Vielleicht wird es das Jahr, in dem die Menschen zusammenrücken, Geschichten und Erinnerungen am Grill teilen und die Abende mit Fackeln erhellen. Mal sehen, wie kreativ die Basler in diesen ungewöhnlichen Zeiten werden!
