Heute ist der 1.06.2026, und in Bern, der charmanten Hauptstadt der Schweiz, zeigt eine aktuelle Analyse, wie man hier trotz der hohen Lebenshaltungskosten ganz gut über die Runden kommt. Wer hätte das gedacht? In der Liste der teuersten Hauptstädte Europas steht Bern an zweiter Stelle, nur London hat die Nase vorn. Doch was macht das Leben hier so teuer, und wie sieht es im Vergleich zu anderen Städten aus?

Die Lebenshaltungskosten in Bern belaufen sich auf satte 2956 Franken im Monat. Das klingt erst einmal schockierend. Aber der Clou: Nach Abzug dieser Kosten bleibt den Bernern mit einem Medianlohn von 5854 Franken nach Steuern ein Betrag von 2898 Franken übrig! Das ist mehr als in vielen anderen europäischen Hauptstädten. In Brüssel beispielsweise bleiben nach den Ausgaben nur 1367 Franken, und in Kopenhagen sind es 1900 Franken. Das lässt sich sehen!

Ein Blick nach Lissabon

Werfen wir einen Blick nach Lissabon, der Stadt, die als teure Überraschung gilt. Hier steigen die Lebenshaltungskosten, und das im wahrsten Sinne des Wortes. Die Mieten fressen 91% des durchschnittlichen Gehalts auf! Das bedeutet, dass von einem Medianlohn von 1223 Franken gerade mal 1486 Franken für die Lebenshaltungskosten auf den Tisch kommen. Das sind 127% über dem Gehalt – da bleibt nicht viel für andere Freuden des Lebens.

Die Gastronomie in Lissabon könnte verlockend sein, aber man muss auch dafür tief in die Tasche greifen: Ein gehobenes Abendessen für zwei schlägt mit 54,28 Euro zu Buche. Um das Essen in einem Restaurant zu genießen, muss man also gut rechnen. Auch die Preise für alltägliche Lebensmittel sind nicht gerade ein Schnäppchen. Ein Liter Milch kostet etwa 1,01 Euro, und eine 1-Zimmer-Wohnung im Stadtzentrum liegt bei durchschnittlichen 1163,77 Euro. So wird das Leben schnell zur Herausforderung.

Der Wohnungsmarkt und die EU

Während wir hier von hohen Preisen sprechen, ist es wichtig, den Kontext zu betrachten. In der EU variieren die Lebenshaltungskosten stark. Westeuropäische Länder sind im Allgemeinen teurer, während Ungarn und Bulgarien vergleichsweise erschwinglich sind. Die Immobilienpreise haben sich seit 2015 fast verdoppelt. Das ist ein gewaltiger Anstieg! In der Schweiz muss man im Durchschnitt 2543 Euro für eine Einzimmerwohnung zahlen, während man in Bulgarien gerade mal 550 Euro hinblättern muss.

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Die Sorgen über die Lebenshaltungskosten sind in der Bevölkerung spürbar. 93% der Europäer machen sich Gedanken darüber, wie sie über die Runden kommen. In einem Land, in dem der Medianlohn im Jahr 2024 bei 7024 Franken liegt, sind die Diskrepanzen zwischen den Lebenshaltungskosten und den Löhnen ein heiß diskutiertes Thema.

Im Großen und Ganzen ist es also ein echtes Hin und Her, wenn man die Lebenshaltungskosten in Bern mit anderen Hauptstädten vergleicht. Manchmal hat man das Gefühl, dass man im Dschungel der Preise einfach den Überblick verliert. Und doch – das Leben in Bern hat auch seine Vorzüge. Die Stadt hat Charme, eine hohe Lebensqualität und die Möglichkeit, nach einem langen Arbeitstag in die Natur zu entfliehen. Das macht vieles wett!