Heute ist der 20.05.2026 und die Stadt Bern steht kurz vor einer aufregenden Veränderung! Die grossrätliche Bildungskommission hat ihre Unterstützung für die Gesamtsanierung des Historischen Museums gegeben. Ein wichtiger Schritt, denn der Altbau, der 1894 errichtet wurde, hat bisher keine umfassende Sanierung erfahren. Und seien wir mal ehrlich – nach über 130 Jahren ist es höchste Zeit, dass das historische Juwel in neuem Glanz erstrahlt und gleichzeitig den modernen Anforderungen gerecht wird.
Der Kantonsbeitrag für die Sanierung beläuft sich auf stolze 37,5 Millionen Franken, wobei 10 Millionen daraus aus dem Lotteriefonds stammen. In der Stadt Bern, die sich stark mit ihrer kulturellen Identität identifiziert, wird diese Investition nicht nur als ein notwendiges Upgrade, sondern auch als ein Zeichen des Respekts gegenüber unserer Geschichte gesehen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 120 Millionen Franken. Die Stadt Bern und die Burgergemeinde Bern beteiligen sich jeweils mit 40 Millionen Franken. Ein echter Kraftakt, der deutlich macht, wie wichtig Kultur in der Region ist.
Ein Museum für alle
Die Sanierung wird nicht etwa die Ausstellungsfläche erweitern, sondern vielmehr zusätzliche Flächen aus bestehenden Erschließungs- und Publikumsräumen schaffen. Ein kluger Schachzug, denn die Aufenthaltsqualität und die Sicherheit für die Besucher stehen im Vordergrund. Barrierefreiheit ist ein weiteres zentrales Anliegen – jeder soll die Möglichkeit haben, die Schätze des Museums zu entdecken. Zudem wird das Museum mit einer modernen Gebäudetechnik ausgestattet, die unter anderem eine Erdwärmeheizung umfasst. Ein Schritt in die richtige Richtung für die Umwelt und die Nachhaltigkeit!
Wenn alles nach Plan läuft, wird das sanierte historische Museum 2032 seine Türen öffnen. Im gleichen Atemzug könnte das Museumsquartier, das elf Kultur- und Bildungsinstitutionen im Berner Kirchenfeldquartier umfasst, ein Jahr später folgen. Die Vorfreude ist spürbar, und man kann sich nur vorstellen, wie viele Menschen dann die neuen Möglichkeiten genießen werden.
Kulturförderung im gesamten Land
Aber nicht nur in Bern wird investiert! Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat die Kulturbauten-Offensive des Bundes mit „KulturInvest“ ins Leben gerufen. Für 2024 stehen beeindruckende 120 Millionen Euro bereit, um kulturelle Einrichtungen und Kulturdenkmäler von nationaler Bedeutung zu unterstützen. Von der Instandsetzung von Museen und Schlössern bis hin zur Ertüchtigung von Sakralbauten – die Liste der geplanten Maßnahmen ist lang und zeigt, wie ernst es der Bundespolitik mit der Förderung der Kultur ist.
Ab 2026 können dann auch nationale Erinnerungsorte und bedeutende Stätten, wie die Kongresshalle Nürnberg oder Gedenkstätten wie Bergen-Belsen und Dachau, gefördert werden. Das Denkmalschutz-Sonderprogramm wird mit weiteren 50 Millionen Euro fortgesetzt, was den kleinen und mittelständischen Bau- und Handwerksbetrieben in der Denkmalpflege zugutekommen wird. Es ist klar: Die Kultur ist nicht nur ein Schaufenster unserer Geschichte, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.
Die geplanten Maßnahmen sind ein Zeichen für die Wertschätzung von Kultur und Geschichte, und sie zeigen, dass wir nicht nur im Hier und Jetzt leben, sondern auch für die kommenden Generationen Verantwortung übernehmen. In diesem Sinne ist die Sanierung des Historischen Museums in Bern nicht nur ein Projekt, sondern ein Gemeinschaftswerk, das weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlt.