Bern-Belp: Aufstieg aus der Krise und neue Horizonte in der Luftfahrt
Heute ist der 30.06.2026, und im Herzen von Bern gibt es spannende Neuigkeiten aus der Luftfahrtwelt. Der Flughafen Bern-Belp, der bald sein 100-jähriges Bestehen feiern kann, hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Nach einigen turbulenten Zeiten, wie der Schließung von SkyWork im Jahr 2018 und der Liquidation von flyBAIR, scheint der Flughafen wieder auf Kurs zu sein. Tatsächlich hat die Flughafenbetreiberin im Geschäftsjahr 2025 einen Reingewinn von 103.000 CHF erwirtschaftet, was im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg darstellt. Das ist das vierte positive Jahresergebnis in Folge – da kann man fast von einem Comeback sprechen!
Im gleichen Atemzug gab es auch einen Zuwachs bei den Passagierzahlen. Mit 60.402 Fluggästen bedeutet das einen Anstieg von 6,4%. Merkwürdig, aber wahr: Trotz dieser Zunahme sank die Zahl der Starts und Landungen um 1,2% auf 45.882. Eine interessante Dynamik, die zeigt, dass weniger Flugbewegungen nicht unbedingt weniger Reisende bedeuten müssen. Der Umsatz blieb stabil bei knapp 7 Millionen CHF, aber der Gewinn wurde durch Einmaleffekte gestützt – ohne diese hätte man tatsächlich einen Verlust von etwa 400.000 CHF verzeichnen müssen. Das ist schon ein bisschen schockierend, oder?
Ein neuer Südanflug und aufregende Projekte
Ein Highlight, das die Luftfahrtgemeinde in Bern in Aufregung versetzt, ist der neue Instrumenten-Südanflug, der am 19. März 2026 in Betrieb genommen wird. Nach über 15 Jahren Planung wird dieser neue Ansatz wetterunabhängige Landungen ermöglichen und somit die umliegenden Gemeinden entlasten. Das klingt nach einer echten Verbesserung für die Anwohner! Und das ist noch nicht alles: Für 2026 sind neue Charterziele wie Jerez, Malta und Mykonos geplant. Wer möchte nicht ein bisschen Sonne im Urlaub tanken?
In einem weiteren Schritt testet der Flughafen zudem nachfragegesteuerte Regionalflüge nach München. Das könnte ein echter Türöffner für Reisende sein, die flexibel reisen möchten. Ein weiteres großes Projekt ist die Freiflächen-Solaranlage BelpmoosSolar, die auf 16,5 Hektar reduziert wurde und jährlich bis zu 28 Gigawattstunden Strom erzeugen könnte. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern zeigt auch, dass der Flughafen ernsthaft auf Nachhaltigkeit setzt.
Finanzielle Perspektiven und Herausforderungen
Finanziell sieht es für den Flughafen Bern-Belp ebenfalls spannend aus. Das Eigenkapital ist auf 11,83 Millionen CHF gestiegen, was eine Eigenkapitalquote von knapp 70% bedeutet. Die Marktkapitalisierung liegt bei rund 4,6 Millionen CHF, und die Aktien werden ausserbörslich auf OTC-X der BEKB gehandelt. Der letzte Kurs der Aktie lag bei 32 CHF, was einen Zuwachs von 43% seit Jahresbeginn darstellt. Das klingt alles sehr rosig, aber es gibt auch Risiken, die nicht ignoriert werden dürfen. Die Charterabhängigkeit, der Wegfall einzelner Anbieter und der gestrichene Bundesbeitrag an Sicherheitskosten könnten ganz schön ins Kontor schlagen.
Im Hinblick auf die Zukunft wird es spannend sein zu beobachten, wie sich die Branche entwickelt. Das DLR Earth Observation Center betont, dass präzise Prognosen im Luftverkehr entscheidend sind, um wirtschaftliches Wachstum und nachhaltige Entwicklungen voranzutreiben. Mit historischen Daten, die bis zu 50 Jahre zurückreichen, und innovativen Prognosemodellen wird die Luftfahrtbranche ständig analysiert und angepasst. Die Herausforderung bleibt, die Balance zwischen steigender Nachfrage und den ökologischen Aspekten zu finden.
In dieser sich wandelnden Landschaft ist es für den Flughafen Bern-Belp entscheidend, nicht nur die aktuellen Trends zu erkennen, sondern auch proaktiv zu handeln. Das Aufeinandertreffen von Chancen und Risiken könnte die nächsten Schritte der Luftfahrt in der Region entscheidend beeinflussen. Machen wir uns bereit, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen – denn in der Luftfahrt ist immer etwas los!
