Die Universität Basel steht vor einem bedeutenden Umbruch. Die Bewerbungsfrist für das Amt des Rektors oder der Rektorin läuft in drei Wochen ab. Ja, richtig gehört – die Zeit drängt! Bereits sind die ersten Bewerbungen eingegangen. Ein neuer Kopf wird am 1. August 2027 in der Führung der traditionsreichen Institution erwartet. Die Anforderungen sind hoch, denn die Stelle bringt eine Menge Verantwortung mit sich.
In der offiziellen Stellenanzeige werden sieben Voraussetzungen aufgelistet, die ein potenzieller Rektor oder eine Rektorin mitbringen sollte. Dazu gehören Kenntnisse der schweizerischen und internationalen Bildungslandschaft sowie eine nachgewiesene erfolgreiche Forschungstätigkeit. Verhandlungsstärke ist ebenso gefragt – insbesondere im Austausch mit den Trägerkantonen, was nicht gerade ein Zuckerschlecken ist. Und das ist noch nicht alles: Hohe soziale und kommunikative Kompetenzen sind unerlässlich. Die Regenz, das Parlament der Universität, hat zudem eine eigene Prioritätenliste erstellt, die ein feines Gespür für die regionalpolitische Situation und ein Verständnis für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Fakultäten fordert. Man fragt sich, ob da jemand ein Multitalent sein muss!
Ein neuer Wind weht
Die Neubesetzung des Rektorats hat auch Auswirkungen auf das Vizerektorat. Ein Platz wird frei – ein weiterer Grund, warum die Uni Basel in den kommenden Monaten in aller Munde sein wird. Die zurücktretende Rechtsprofessorin Nadja Braun Binder betont, dass ihr Schritt kein Entscheid gegen das Amt sei. Das klingt fast wie ein Abschied auf Raten, oder? Eine spannende Zeit, die da bevorsteht.
Inmitten dieser Veränderungen wird Andrea Schenker-Wicki, die derzeitige Rektorin, für eine dritte Amtsperiode bis 2027 wiedergewählt. Die Wahl fand im Kollegienhaus der Universität statt, und was soll ich sagen? Die Zustimmung war überwältigend! Mit langem Applaus wurde sie geehrt, und man konnte förmlich spüren, wie viele Angehörige der Universität hinter ihr stehen. Ihre bisherigen Amtszeiten waren nicht gerade ein Spaziergang im Park – mit Herausforderungen wie der Corona-Pandemie, dem Ukraine-Krieg und der Energiekrise. Trotzdem hat sie es geschafft, die Uni erfolgreich zu steuern und die Akkreditierung positiv zu gestalten. Respekt!
Aufbruch zu neuen Ufern
Die dritte Amtszeit von Schenker-Wicki soll im Zeichen des Aufbruchs stehen. Ein Fokus auf grenzüberschreitende Kooperationen in Europa wird angestrebt. Das klingt nach großen Plänen! In ihrer ersten Amtsperiode (2015-2019) ging es um Konsolidierung und das Schlichten von Dissonanzen, während sie in der zweiten Amtszeit (2019-2023) mit Krisen umzugehen hatte. Man muss sich das mal vorstellen: Trotz all der Widrigkeiten hat die Universität Basel eine positive Entwicklung genommen. Ein bisschen stolz darf man darauf schon sein.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein, nicht nur für die Uni, sondern auch für die gesamte Region. Die Frage bleibt, wer die Nachfolge von Schenker-Wicki antreten wird und wie sich die neue Führung auf die Universität auswirken wird. Es bleibt spannend – und ich bin mir sicher, dass sich die Basler bald über weitere Neuigkeiten freuen dürfen!