Heute ist der 17.05.2026, und in Basel herrscht eine ganz besondere Stimmung. Die Sonne blitzt durch die Wolken und bringt ein wenig Licht in die Vorfreude auf die bevorstehende Preisverleihung. Gianna Hablützel-Bürki, die Grossratspräsidentin von Basel-Stadt, und Reto Tschudin, der Landratspräsident von Basel-Landschaft, stehen bereit, um die Feierlichkeiten zur Vergabe der Film- und Medienkunstpreise Region Basel zu eröffnen. Es ist ein Ereignis, das die kreative Ader unserer Region in den Mittelpunkt rückt.

Organisiert von den Kulturabteilungen der beiden Kantone, findet die Preisverleihung im Rahmen des internationalen Bildrausch Filmfests statt. Hier wird nicht nur gefeiert, sondern auch gewürdigt, was die lokalen Talente im Bereich Film und Medienkunst zu bieten haben. Der Filmpreis Region Basel geht in diesem Jahr an Yves Netzhammer für seinen beeindruckenden Film «Reise der Schatten». Mit 20’000 Franken Preisgeld und einer tiefgründigen Reflexion über die menschliche Identität im technologischen Zeitalter hat er sich unter 21 Bewerbungen durchgesetzt, von denen vier nominiert wurden. Das Besondere? Netzhammer nutzt 3D-Animationstechnik, was seinen Film zu einem visuellen Erlebnis macht.

Die Gewinner im Fokus

Der Kurzfilmpreis Region Basel wurde an Lisa Mazenauer vergeben, die mit ihrem Film «The Right to Forget» die Zuschauerinnen und Zuschauer in ihren Bann zieht. Mit einem Preisgeld von 10’000 Franken wird ihr Werk, das die Ethik des Erbes und die Rolle der Schweiz im Rohstoffabbau thematisiert, gewürdigt. Insgesamt gingen 14 Kurzfilme ins Rennen, wovon drei nominiert wurden. Das zeigt, wie vielfältig und kreativ die Basler Filmszene ist!

Ein weiterer Höhepunkt des Abends ist der Medienkunstpreis Region Basel, den Beat Brogle für sein Projekt «ZWEI» erhält. Basierend auf algorithmischen Mustern, erforscht er die virtuelle Lebendigkeit und hat damit die Jury überzeugt. Auch hier winkt ein Preisgeld von 10’000 Franken. Von insgesamt 24 eingereichten Medienkunstprojekten wurden drei nominiert. Es ist einfach spannend zu sehen, wie die Künstler die Grenzen zwischen Realität und Digitalisierung neu definieren.

Ein besonderes Engagement

Doch nicht nur die kreativen Köpfe wurden ausgezeichnet: Der Spezialpreis der Jury geht an die Produktionsfirma Mira Film, die für ihr Engagement im Basler Film gewürdigt wird. Ein Preisgeld von 10’000 Franken unterstreicht die Bedeutung von lokalen Produktionsstätten und deren Einfluss auf die Filmszene.

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Die Film- und Medienkunstpreise verfolgen das Ziel, herausragende Leistungen zu honorieren, den regionalen Nachwuchs zu fördern und die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Filmschaffen in der Region Basel zu lenken. Eine wichtige Aufgabe, die nicht nur für die Künstler, sondern auch für die gesamte Kulturlandschaft von Bedeutung ist.

Die Jury und ihre Aufgabe

Die Jury 2026 besteht aus namhaften Mitgliedern wie Ruth Baettig, Michael Koch und Thais Odermatt, um nur einige zu nennen. Unter der Vorsitzführung von Jeannette Voirol, die ohne Stimmrecht agiert, wird die Qualität der eingereichten Werke bewertet. Die Geschäftsführung liegt bei der Abteilung Kultur des Präsidialdepartements Basel-Stadt und sorgt dafür, dass alles reibungslos abläuft.

Es ist faszinierend zu beobachten, wie diese Preise nicht nur die Künstler ehren, sondern auch das Publikum anregen, sich mit den Themen auseinanderzusetzen, die in den Filmen und Projekten behandelt werden. In einer Zeit, in der die digitale Welt immer mehr Raum einnimmt, ist es wichtig, auch die kulturellen und ethischen Fragestellungen, die sich daraus ergeben, zu thematisieren. So bleibt die Preisverleihung ein wichtiger Schritt in die Zukunft – für die Kunst, für die Kultur und für die Menschen in Basel.