Heute ist der 2.05.2026 und die Spannung in der Women’s Super League könnte nicht größer sein. Der FC Basel, FC Zürich und Servette Chênois haben sich für das Halbfinale qualifiziert, während der FC St. Gallen einen bitteren Abschied nehmen musste. Nach einem spannenden Rückspiel endete die Partie im Penaltyschiessen, wo Basel die Nerven behielt und alle Elfmeter verwandelte, während zwei Spielerinnen von St. Gallen, Lia Ammann und Franziska Gaus, scheiterten.

Das Spiel begann mit viel Kampfgeist. Sabina Jackson brachte Basel in der 71. Minute mit 1:0 in Führung, doch St. Gallen glich in der Verlängerung durch Sina Cavelti in der 95. Minute aus. Basel ließ sich davon jedoch nicht entmutigen und Krystyna Flis sorgte in der 104. Minute für die erneute Führung. Das Rückspiel endete nach 120 Minuten mit einem Gesamtscore von 2:1 für Basel, sodass die Partie im Penaltyschiessen entschieden werden musste. Die Zuschauer in Basel, insgesamt 2523, sahen ein packendes Spiel, das von Schiedsrichter Reichmuth geleitet wurde.

St. Gallen legt Protest ein

Die Freude über Basels Sieg wird jedoch von einem ominösen Schatten begleitet. St. Gallen hat Protest eingelegt aufgrund der Einwechslung von Lena Bubendorf, die nicht auf dem Matchblatt stand. Co-Sportchefin Patricia Willi betonte, dass es nicht um einen Sieg am grünen Tisch gehe. Die Situation sorgt für Unsicherheit, und die Konsequenzen für Basel sind noch unklar. Kapitänin Coumba Sow äußerte sich nach dem Spiel mit Nachdruck und betonte, dass ihr Team die Halbfinal-Qualifikation verdient habe.

Das Halbfinale im Blick

Während Basel erfolgreich ins Halbfinale einzieht, qualifiziert sich auch der FC Zürich nach einem torlosen Derby-Rückspiel gegen GC, nachdem das Hinspiel mit 0:2 endete. Servette Chênois hingegen zeigte keine Gnade und setzte sich klar mit 4:0 gegen FC Aarau durch, wobei Magdalena Izabela Sobal einen Hattrick erzielte. Am Samstag wird YB gegen Rapperswil-Jona antreten, wobei das Hinspiel 1:0 für YB endete und somit noch um das letzte Halbfinal-Ticket gespielt wird.

Die Women’s Super League zeigt erneut, dass sie spannende und unvorhersehbare Spiele bietet. Die kommenden Halbfinals versprechen, ein Highlight für alle Fußballfans zu werden, während die Verantwortlichen in St. Gallen die Situation rund um den Protest klären müssen. Die Frage bleibt, ob der FC Basel seine gute Form auch im Halbfinale bestätigen kann und ob St. Gallen vielleicht doch noch eine unerwartete Wendung in dieser Geschichte erlebt.

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