Basel, die charmante Metropole am Rhein, zeigt sich auch ein Jahr nach dem spektakulären Eurovision Song Contest (ESC) in Topform. Über 500.000 Menschen strömten damals in die Stadt, um das Event mit eigener Augen zu erleben und wurden nicht enttäuscht. Der österreichische Countertenor JJ gewann mit seinem gefühlvollen Song «Wasted Love» und sorgte dafür, dass der Wettbewerb von insgesamt 166 Millionen Zuschauern weltweit verfolgt wurde. Doch das war erst der Anfang: Ein Jahr später zeigt sich, dass Basel von der internationalen Aufmerksamkeit und dem Anstieg des Tourismus spürbar profitiert.

Basel Tourismus vermeldet ein erhöhtes internationales Medieninteresse und eine Vielzahl von Anfragen von Publikationen. Die hohe mediale Präsenz, begleitet von Berichten der Delegationen, hat die Neugier geweckt und die Reiseentscheidungen vieler beeinflusst. In der zweiten Jahreshälfte 2025 stiegen die Übernachtungszahlen in Basel, ein Trend, der teilweise auf die gestiegene Aufmerksamkeit zurückzuführen ist. Letizia Elia, die Direktorin von Basel Tourismus, berichtet stolz von einer deutlichen Zunahme der Logiernächte im Freizeitbereich, insbesondere an den Wochenenden. Diese Entwicklung ist besonders wichtig, um den Geschäftstourismus zu kompensieren, der sich seit der Corona-Pandemie noch nicht erholt hat.

Wachsender Einfluss auf die Stadt

Die Museen und Stadtführungen in Basel profitierten ebenfalls von der höheren Anzahl an Freizeitgästen. Die Tourismusstatistik zeigt, dass die Übernachtungen von Schweizer Gästen um 7,7 Prozent und die von europäischen Gästen sogar um 15 Prozent angestiegen sind. Neben dem ESC trugen auch die Frauen-Fußball-EM, der Weihnachtsmarkt und die Kusama-Ausstellung in der Fondation Beyeler zur positiven Entwicklung des Tourismus bei. Der ESC allein generierte in der Schweiz einen Umsatz von 248 Millionen Schweizer Franken und brachte der Region Basel stolze 53 Millionen Franken an Wertschöpfung.

Die Zahlen sind beeindruckend: Rund 95 Prozent der Besucher waren mit ihrem ESC-Erlebnis zufrieden, und 92 Prozent gewannen einen positiven Eindruck von Basel als Freizeitdestination. Ein weiteres erfreuliches Ergebnis ist, dass 85 Prozent der Gäste planen, Basel in den kommenden Jahren wieder zu besuchen. Diese Rückmeldungen sind nicht nur eine Bestätigung für die hervorragende Organisation, sondern auch ein Zeichen dafür, dass Basel als Reiseziel weiterhin im Trend liegt.

Nachhaltigkeit und Mobilität im Fokus

Die Veranstaltung setzte zudem Akzente in Bezug auf Nachhaltigkeit: 78 Prozent der Besuchenden reisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Langsamverkehr an, was den ökologischen Fußabdruck der Veranstaltung positiv beeinflusste. Leider lag der Abfall pro Person mit 439 Gramm über dem angestrebten Ziel von 300 Gramm, was zeigt, dass hier noch Potenzial zur Verbesserung besteht.

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Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der ESC nicht nur ein kulturelles Highlight war, sondern auch einen bedeutenden wirtschaftlichen Schub für die Region Basel gab. Mit einer Wertschöpfung von 115 Millionen Franken und über 313.000 Medienerwähnungen im Zusammenhang mit dem Event ist die Stadt weiterhin im internationalen Rampenlicht. Basel präsentiert sich als dynamische und attraktive Destination, die auch in Zukunft zahlreiche Besucher anziehen wird.