Im ersten Jahr des Basler Standortpakets hat der Kanton Basel-Stadt beeindruckende 246,25 Millionen Franken an Unternehmen ausgezahlt. Die Auszahlung fand planmäßig am 31. März 2026 statt, und für das nächste Gesuchsjahr 2026 hat der Regierungsrat nun eine Teilrevision der Verordnung zum Standortförderungsgesetz beschlossen. Während die Bestimmungen zur freiwilligen Elternzeit unverändert bleiben, gibt es spannende Neuerungen im Bereich Umwelt und innovative Forschungskooperationen.
Basel-Stadt setzt sich ambitionierte Klimaziele und plant, bis 2037 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Daher erhält die Wirtschaft jetzt weitere Unterstützung bei klimafreundlichen Investitionen. Ab sofort wird die Förderung nicht nur auf die Einsparungen, sondern direkt auf die Investitionskosten ausgerichtet, was Unternehmen mehr Planungssicherheit gibt. Zudem verdoppelt sich der Förderbeitrag im Bereich der klimaberichtsbasierten Förderung auf 30 Franken pro eingesparte Tonne CO2eq. Auch neue Forschungskooperationen im Bereich Life Sciences mit einem jährlichen Budget von 15 Millionen Franken sollen die Gesundheit der Bevölkerung fördern und gesellschaftlichen Nutzen stiften.
Die Einreichung von Gesuchen für das Förderjahr 2025 ist ab sofort bis Ende Juni 2026 möglich. Neuartige Informationen und Unterstützungsangebote stehen bereit, um den Basler Unternehmen die Inanspruchnahme der Fördermittel zu erleichtern.