Heute ist der 7.07.2026 und wir werfen einen Blick auf die aktuelle Lage am Arbeitsmarkt in der Ostschweiz. Man mag es kaum glauben, aber die Zahlen zeigen, dass die Situation hier eine gemischte Bilanz aufweist. Im Kanton St.Gallen beträgt die Arbeitslosenquote im Juni 2,1 Prozent. Ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr, wo wir noch bei 1,9 Prozent lagen. Da fragt man sich doch, was da los ist!

Ende Juni 2026 gab es einen Anstieg der bei einem St.Galler RAV gemeldeten Stellensuchenden um 8,9 Prozent im Vergleich zum gleichen Monat im Jahr 2025. Das klingt schlimm, doch im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Stellensuchenden um 0,1 Prozent gesunken. Ein Rückgang, der zwar schwächer ist als üblich, aber immerhin einen kleinen Lichtblick darstellt. Besonders interessant ist, dass die Industrie und das Gewerbe mit 3,6 Prozent weniger stark betroffen sind als der Dienstleistungssektor, der ein Plus von 12,8 Prozent verzeichnet. Die Firmenlandschaft im Kanton ist ebenfalls nicht ohne: 41 Betriebe haben Kurzarbeit für insgesamt 1246 Mitarbeitende angemeldet. Das ist eine Menge Holz!

Ein Blick über die Grenzen

Im Kanton Thurgau gab es eine positive Wendung mit einem Rückgang der Arbeitslosenquote von 2,3 auf 2,2 Prozent. Dies ist der niedrigste Stand, den wir in den Jahren 2025 und 2026 gesehen haben. Ein kleiner Lichtblick, der wohl auch saisonalen Gründen zuzuschreiben ist – die Zahl der offenen Stellen nahm zu. Im Bezirk Arbon fand sogar eine beachtliche Anzahl von 92 Personen eine neue Anstellung. Das geht doch!

In Graubünden, wo die Arbeitslosenquote bei 1,1 Prozent liegt, ist die Lage recht stabil – 0,3 Prozentpunkte weniger als im Mai. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt die Quote gleich. Hier dominieren die Arbeitslosen im Gastgewerbe, gefolgt von den Branchen Detailhandel, Gesundheits- und Sozialwesen, Baugewerbe sowie Verkehr und Transport. Ende Juni hatten in Graubünden vier Betriebe eine Bewilligung für Kurzarbeitsentschädigung, betroffen sind 61 Mitarbeitende. Ein stetiges Auf und Ab!

Stabile Quoten in Appenzell

Und wie sieht es im charmanten Appenzell Ausserrhoden aus? Hier blieb die Arbeitslosenquote im Juni bei 1,6 Prozent, was im Vorjahr 1,4 Prozent waren. Ein stabiler, wenn auch nicht ganz erfreulicher Status. Auf der anderen Seite glänzt Appenzell Innerrhoden mit einer bemerkenswerten Quote von nur 0,7 Prozent – die tiefste in der ganzen Schweiz, wenn ich das richtig verstanden habe! Vor einem Monat waren es zwar noch 0,8 Prozent, aber das ist trotzdem ein Grund zum Feiern.

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Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) veröffentlicht monatliche Arbeitsmarktstatistiken, die für alle Interessierten zugänglich sind. Auf der Webseite amstat.ch findet man eine Fülle an Daten, Berichten und Analysen zur Entwicklung des Arbeitsmarkts. Die monatliche Pressedokumentation enthält detaillierte statistische Auswertungen zur Arbeitsmarktlage – sehr praktisch für alle, die tiefer in die Materie eintauchen möchten.

Ein Blick in die Zukunft

Wer sich für die kommenden Monate interessiert, kann sich auf einen provisorischen Kalender für 2026 freuen. Die nächsten wichtigen Daten sind der 06. Februar, 05. März und 08. April. So bleibt man immer auf dem Laufenden! Es ist spannend zu sehen, wie sich die Arbeitsmarktlage entwickeln wird, besonders in einer Zeit, in der viele Unternehmen mit konjunkturellen Schwierigkeiten kämpfen.

Zu guter Letzt sei noch erwähnt, dass die Definitionen für Arbeitslosigkeit und Stellensuchende nicht immer klar sind. Arbeitslose sind registriert und sofort vermittelbar, während Stellensuchende auch in einer anderen Lage sein können. Das macht die Analyse nicht unbedingt einfacher, aber sie ist notwendig, um die Dynamik des Arbeitsmarktes besser zu verstehen.

Wenn ihr mehr über die aktuellen Statistiken und Entwicklungen erfahren möchtet, schaut doch auf dieser Webseite vorbei. Da gibt’s eine Menge Informationen zu entdecken!