Heute ist der 5.05.2026, und ich sitze hier in Appenzell Innerrhoden, einem Ort, der für seine malerische Landschaft und die herzliche Gastfreundschaft bekannt ist. Aber in den letzten Jahren hat sich hier etwas ganz Besonderes entwickelt, das die lokale Szene verändert hat. Jan Schoch, ein Name, den man sich merken sollte, hat in Gonten ein wahres Hotelimperium aufgebaut. Seine Geschichte ist so spannend wie das Appenzeller Alpenpanorama selbst.

Jan Schoch, ein 48-jähriger Hotelmanager und Mitbegründer der Finanzfirma Leonteq, hat die Fäden in der Hand, seit er 2014 das traditionsreiche Hotel «Bären» übernahm. Dieses Juwel, das ohne Nägel und Schrauben erbaut wurde und auf eine 424-jährige Geschichte zurückblickt, war kurz davor, in Vergessenheit zu geraten. Nach dem plötzlichen Tod des vorherigen Eigentümers stagnierte die Renovierung, aber Schoch sprang ein, sammelte mit Partnern die Mittel und brachte das Hotel 2015 als Boutique-Hotel mit drei Sternen zurück ins Leben. Das ist nicht nur eine Renovierung, das ist ein Comeback!

Ein beeindruckendes Gesamtprojekt

In den letzten zehn Jahren hat Schoch Gonten und die umliegende Region mit einer Reihe von Projekten bereichert. Der Tunnel, der das «Bären» mit dem Fünf-Sterne-Hotel «Quell» verbindet, ist nicht nur ein architektonisches Meisterwerk, sondern auch ein Symbol für das, was hier entsteht. Der Weinkeller im «Quell» ist einer der größten in der Schweiz – 18.000 Flaschen auf 350 Quadratmetern, das ist eine Ansammlung, die jeden Weinliebhaber ins Schwärmen bringt!

Die Pläne von Schoch sind ambitioniert. Bis Ende 2024 sollen 50 Ferienwohnungen entstehen, die an Hotelgäste vermietet werden können. Ein Gesamtvolumen von 180 Millionen Franken wird in die Bauprojekte investiert. Das hat natürlich Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung, die ein ambivalentes Verhältnis zu diesen Entwicklungen hat. Manche sind besorgt über die Größe der Bauprojekte und die damit verbundenen Veränderungen. Ich kann das verstehen, denn Veränderung ist oft mit Unsicherheit verbunden.

Ein Erlebnis für alle Sinne

Das Hotel «Quell» bietet nicht nur luxuriöse Unterkünfte, sondern auch einen Wellnessbereich mit innovativen Behandlungen und Geräten, die über eine Million Franken gekostet haben. Und die Hotelbar? Die ist ein Kunstwerk für sich, mit einer künstlerisch gestalteten Decke und Musik, die zusammen mit einem DJ aus London kreiert wurde. Hier wird Entspannung zur wahren Kunstform!

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Doch Schoch ist nicht nur ein Hotelier. Er hat auch Feng-Shui-Experten engagiert, um die Gestaltung seiner Hotels zu optimieren. Das zeigt, dass ihm die Harmonie und das Wohlbefinden seiner Gäste am Herzen liegen. Und die Investitionen? Rund 50 Millionen Franken hat er bereits in die Renovierung des «Bären» und des «Loewen» gesteckt, die er 2021 erwarb. Das «Huus Baeren» und das «Huus Loewen» sind mittlerweile beliebte Ziele für Einheimische und Stadtbewohner geworden.

Ein Leben zwischen Tradition und Innovation

Was mich besonders fasziniert, ist die Verbindung von Tradition und Moderne, die Schoch in seinen Projekten etabliert. Er hat ein Holzbauunternehmen beauftragt, um traditionelle Bauweisen zu integrieren und verwendet regionale Materialien für Authentizität und Nachhaltigkeit. Und während er in der Hotelbranche aktiv ist, bleibt er auch in der Finanzdienstleistungsbranche tätig – ein echter Multitasker!

Die lokale Bevölkerung hat ein gespaltenes Verhältnis zu Schochs Vorhaben. Einige befürchten, dass die großflächigen Bauprojekte die Tradition des malerischen Gonten gefährden könnten. Doch er hat auch die Vision, eine Lifestyle- und Wellness-Community zu schaffen, die Menschen anzieht und inspiriert.

Jan Schoch ist ein Mann mit großen Plänen und einem unermüdlichen Antrieb. Er ist auf dem besten Weg, einer der größten privaten Arbeitgeber im Kanton zu werden. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich das Hotelimperium in Gonten weiterentwickeln wird und welche neuen Facetten die Region noch entfalten kann.