Backkunst im Aufbruch: Die neuen Talente der Bäcker-Confiserie-Branche
In der Aula des Thurparks in Wattwil, wo die Luft wie frisch gebackenes Brot duftet, fand eine ganz besondere Veranstaltung zur Feier des Berufsnachwuchses in der Bäcker-Konditor-Confiseur-Branche statt. Hier versammelten sich angehende Talente aus den Regionen Ausserrhoden, St. Gallen, Thurgau, Glarus und Innerrhoden. Über 80 junge Berufsleute stellten sich den Herausforderungen des Qualifikationsverfahrens, und während die meisten von ihnen glänzten, gab es leider auch einen Prüfling, der die Anforderungen nicht erfüllen konnte. Man muss eben manchmal auch Rückschläge einstecken.
Doch die Stimmung war überwiegend euphorisch, und die Innerrhoder Absolventen konnten sich mit einer Durchschnittsnote von 5,1 sehen lassen! Das ist doch schon mal ein Grund zum Feiern. Besonders herausragend waren die Leistungen von Lukas Signer mit einer Note von 5,4, Leandra Koch, die mit 5,3 glänzte, und Luca Stark, der auf eine 5,0 kam. Auch Dominik Gebelein und Celine Zürcher haben mit ihren Abschlüssen in der Bäcker- und Detailhandelsbranche gezeigt, dass in der Region viel Potenzial steckt.
Ein Blick hinter die Kulissen der Backstube
Die Berufe in der Bäckerei-Confiserie-Branche sind nicht nur Handwerk, nein, sie sind ein kreatives Schaffen! Hier wird nicht einfach nur Teig geknetet oder Schokolade geschmolzen. Es geht darum, die Sinne der Kunden zu verzaubern – vom ersten Blick auf die kunstvoll verpackten Pralinés bis hin zum himmlischen Duft von frisch gebackenem Brot. Wer in dieser Branche arbeitet, muss ein Gespür für die richtige Mischung aus Tradition und Innovation haben. Schließlich orientiert sich das Sortiment nicht nur an den Jahreszeiten, sondern auch an den Wünschen der Kundschaft.
Die Ausbildung zum Bäcker-Konditor-Confiseur oder zur Detailhandelsfachfrau ist spannend und vielfältig. Hier lernt man alles, was man braucht, um nicht nur die Klassiker zu beherrschen, sondern auch neue Kreationen zu entwickeln. Torten, Brote, Pralinés – alles wird in liebevoller Handarbeit hergestellt. Und auch die Verkaufsfilialen profitieren von den kreativen Köpfen: Sie sind oft kunstvoll dekoriert und die Produkte werden so präsentiert, dass man am liebsten gleich alles mitnehmen möchte.
Die Zukunft der Backkunst
Mit einem klaren Aufruf zur Ausbildung in diesen Berufen wird auch die nächste Generation ermutigt, ihre Talente zu entdecken. Die Branche braucht kreative Köpfe, die bereit sind, neue Wege zu gehen. Auch wenn die Rahmenbedingungen manchmal herausfordernd sind, bleibt die Faszination für das Handwerk ungebrochen. Es ist eine lange Tradition, die gepflegt wird, aber die Zukunft gehört den Innovativen – denjenigen, die bereit sind, das Handwerk weiterzuentwickeln.
In einer Zeit, in der alles immer schneller und effizienter werden soll, ist es umso wichtiger, die Leidenschaft für das Handwerk nicht zu verlieren. Denn egal ob in der Backstube oder im Verkauf, es sind die kleinen Dinge, die den großen Unterschied machen. Und wie sagt man so schön? „Das Auge isst mit!“ – und das gilt nicht nur für die Präsentation, sondern auch für die Freude, die man beim Zubereiten und Verkaufen dieser köstlichen Produkte empfindet.
