Heute ist der 23.07.2026 und die Nachrichten aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden haben es in sich! Ab Mittwoch, dem 22. Juli 2026, um 12 Uhr, wird ein absolutes Feuerwerks- und Kleinfeuerwerksverbot in Kraft treten. Der Grund? Eine außergewöhnliche Trockenheit, die die Waldbrandgefahr auf Stufe 4 („grosse Gefahr“) katapultiert hat. Das ist nicht zu unterschätzen!

Bereits seit zwei Wochen ist die Situation angespannt, und die Behörden haben sich entschlossen, präventiv zu handeln. Im gesamten Kantonsgebiet wird es verboten sein, Feuer im Wald und in der Nähe von Wäldern zu entfachen. Das Verbot umfasst Feuerwerk aller Art – Raketen, Vulkane, kleine Böller, Laternen mit Kerzen, Himmelslaternen und Höhenfeuer sind nun tabu. Wer glaubt, außerhalb des Waldes sicher zu sein, sollte dennoch vorsichtig sein: Holzkohle-, Elektro- und Gasgrills dürfen zwar betrieben werden, aber die Nutzer tragen die Verantwortung für einen sicheren Betrieb.

Die Gefahrenstufen der Waldbrandgefahr

Die Waldbrandgefahr wird in fünf Stufen unterteilt, und wie bereits erwähnt, befinden wir uns aktuell auf Stufe 4. Diese Stufe bedeutet, dass brennende Streichhölzer, Funkenflug und Blitzschläge sehr wahrscheinlich ein Feuer entfachen können. Ein Waldbrand in dieser Lage ist äußerst schwierig und aufwändig zu löschen. Nur mit modernem Gerät und Fachpersonal kann hier noch etwas getan werden.

Die Stufen im Detail: Stufe 1 zeigt eine geringe Gefahr an, wo kleine Feuer nicht ganz ausgeschlossen werden können. Mit zunehmender Stufe steigt die Wahrscheinlichkeit von Bränden und die Schwierigkeit, diese zu löschen. Bei Stufe 5, der höchsten Gefahr, ist ein Ausbruch von Bränden jederzeit möglich – hier gilt ein absolutes Feuerverbot im Freien.

Die Verantwortung der Bürger

Das Verbot in Appenzell Ausserrhoden gilt bis auf Widerruf, und Verstöße können polizeilich geahndet werden. Im Schadensfall haften die Verursachenden, was bedeutet, dass jeder Einzelne Verantwortung zu tragen hat. So eine Situation ist nicht nur ärgerlich für die Feiernden, sondern kann auch für die Natur und die Umwelt katastrophale Folgen haben.

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Die Waldbrandgefahr beeinflusst nicht nur die Region Appenzell, sondern ist auch in angrenzenden Gebieten ein wichtiges Thema. Der Waldbrandgefahrenindex wird in vielen Bundesländern in Deutschland kontinuierlich beobachtet und ist ein Indikator für die Risiken, die in den nächsten Tagen und Wochen auf uns zukommen könnten. Die Wetterlage ist entscheidend, und jeder sollte sich informieren, bevor er plant, ins Freie zu gehen.

Für weitere Informationen über die aktuelle Waldbrandgefahr und Präventionsmaßnahmen verweisen wir auf die Website www.ar.ch/waldbrandgefahr. Es gibt kein „zu vorsichtig“ – die Sicherheit von Mensch und Natur hat immer Vorrang!